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Aktuelle Ausstellungen

Die Theatermetropole Berlin in der Weimarer Republik

Theatermetropole Berlin in der Weimarer Republik

11.08.-30.09.2014
Im Foyer der Universitätsbibliothek.

Öffnungszeiten: Mo-Fr 9.00-20.00 Uhr

So grau die politische Wirklichkeit der Weimarer Republik war, so glanzvoll waren ihre Kunst und Kultur, die frei von Zensur zur Entfaltung gelangen konnten und in den 1920er-Jahren einen rasanten Aufschwung erlebten.

Das Theater galt zu Beginn der Weimarer Republik als einer der Bereiche, in denen die Revolution von 1918 reale Spuren hinterlassen hat. Grund dafür war die weitgehende Übernahme des Theaterapparats durch die öffentliche Hand, während vor dem Ersten Weltkrieg sogenannte (sich ausschließlich selbst finanzierende) Geschäftstheater überwogen hatte. In den ersten Nachkriegsjahren beherrschten expressionistische Stücke mit "revolutionär" anmutenden Inhalten und Techniken die deutschen Bühnen.

Erwin Piscator war Protagonist des linksorientierten politischen Theaters, der die Stücke von Ernst Toller oder Walter Mehring (1896-1985) auf kahlen Gerüsten von Leitern und Treppen sowie mit eingeblendeten Filmszenen inszenierte. Vorherrschend waren sozialkritische Stücke wie Tollers "Masse Mensch" oder "Gas" von Georg Kaiser (1878-1945), in denen Pazifismus, Massenelend und Hunger thematisiert wurden.

Zu einer Weltmetropole des Theaters entwickelte sich Berlin, wo das Deutsche Theater, die Kammerspiele und das Große Schauspielhaus als Privatunternehmen von Max Reinhardt erfolgreich geführt wurden. Außerdem gab es das Preußische Staatstheater, wo von Leopold Jessner (1878-1945) vor allem junge Dramatiker zur Uraufführung gebracht wurden. Die ersten aufgeführten Dramen Bertolt Brechts ("Trommeln in der Nacht", "Im Dickicht der Städte", "Mann ist Mann") riefen zwiespältige Reaktionen hervor und erregten Beifall und Zorn zugleich. Seine 1928 im Berliner Theater am Schiffbauerdamm uraufgeführte Dreigroschenoper wurde der größte Theatererfolg in der Weimarer Republik.

Durch die Konkurrenz der Lichtspielhäuser mit Einführung des Tonfilms endete 1930 die überaus erfolgreiche Epoche des Theaters. 1931 war im Deutschen Reich das Jahr des großen "Theatersterbens". Mit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten kam es 1933 zur Gleichschaltung aller Bereiche des Kulturlebens.

Hervorragende Theaterschauspieler der 20er Jahre waren u.a. Elisabeth Bergner (1897-1986), Tilla Durieux, Albert Bassermann (1867-1952), Heinrich George und Emil Jannings.

Gezeigt wird eine Auswahl von Büchern aus dem Bestand der Universitätsbibliothek.


Neuerwerbungen der Universitätsbibliothek

07.07.-29.08.2014
Im Foyer der Universitätsbibliothek.

Öffnungszeiten: Mo-Fr 9.00-20.00 Uhr
Ausstellung mit Neuerwerbungen der Universitätsbibliothek. Die Bücher können bestellt und zum nächsten Öffnungstag ausgeliehen werden.

 

Service-Funktionen

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Aktuelles aus der UB

Buchrückgabekästen nicht erreichbar

1. September 2014 bis ?
01.09.2014

Ausstellung Theatermetropole Berlin 1918-1933

11.08.-30.09.2014
12.08.2014

Neu: Citavi Team für FU-Beschäftigte

Literaturverwaltung für Arbeitsgruppen
08.08.2014

Teile der Lehrbuchsammlung werden sukzessive verlagert

Betroffen sind die Fachgebiete Mathematik/Informatik, Natur- und Erziehungswissenschaften sowie Psychologie und Pharmazie
15.07.2014

Bauarbeiten in den Magazinen

in den nächsten Monaten
24.06.2014

UB bekommt neuen Eingangsbereich

Umbau beginnt im Mai 2014
25.04.2014

Kassenautomat in der UB nimmt Betrieb auf

09.04.2014

Neu: Daten von GBI-Genios / WISO jetzt testweise in Primo

Testen Sie WISO via Primo
14.01.2014

Termine

Einführungsprogramm der UB für das WS 2014/15

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