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Aktuelle Ausstellungen

Die Theatermetropole Berlin in der Weimarer Republik

Theatermetropole Berlin in der Weimarer Republik

11.08.-18.10.2014
Im Foyer der Universitätsbibliothek.

Öffnungszeiten: Mo-Fr 9.00-20.00 Uhr

So grau die politische Wirklichkeit der Weimarer Republik war, so glanzvoll waren ihre Kunst und Kultur, die frei von Zensur zur Entfaltung gelangen konnten und in den 1920er-Jahren einen rasanten Aufschwung erlebten.

Das Theater galt zu Beginn der Weimarer Republik als einer der Bereiche, in denen die Revolution von 1918 reale Spuren hinterlassen hat. Grund dafür war die weitgehende Übernahme des Theaterapparats durch die öffentliche Hand, während vor dem Ersten Weltkrieg sogenannte (sich ausschließlich selbst finanzierende) Geschäftstheater überwogen hatte. In den ersten Nachkriegsjahren beherrschten expressionistische Stücke mit "revolutionär" anmutenden Inhalten und Techniken die deutschen Bühnen.

Erwin Piscator war Protagonist des linksorientierten politischen Theaters, der die Stücke von Ernst Toller oder Walter Mehring (1896-1985) auf kahlen Gerüsten von Leitern und Treppen sowie mit eingeblendeten Filmszenen inszenierte. Vorherrschend waren sozialkritische Stücke wie Tollers "Masse Mensch" oder "Gas" von Georg Kaiser (1878-1945), in denen Pazifismus, Massenelend und Hunger thematisiert wurden.

Zu einer Weltmetropole des Theaters entwickelte sich Berlin, wo das Deutsche Theater, die Kammerspiele und das Große Schauspielhaus als Privatunternehmen von Max Reinhardt erfolgreich geführt wurden. Außerdem gab es das Preußische Staatstheater, wo von Leopold Jessner (1878-1945) vor allem junge Dramatiker zur Uraufführung gebracht wurden. Die ersten aufgeführten Dramen Bertolt Brechts ("Trommeln in der Nacht", "Im Dickicht der Städte", "Mann ist Mann") riefen zwiespältige Reaktionen hervor und erregten Beifall und Zorn zugleich. Seine 1928 im Berliner Theater am Schiffbauerdamm uraufgeführte Dreigroschenoper wurde der größte Theatererfolg in der Weimarer Republik.

Durch die Konkurrenz der Lichtspielhäuser mit Einführung des Tonfilms endete 1930 die überaus erfolgreiche Epoche des Theaters. 1931 war im Deutschen Reich das Jahr des großen "Theatersterbens". Mit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten kam es 1933 zur Gleichschaltung aller Bereiche des Kulturlebens.

Hervorragende Theaterschauspieler der 20er Jahre waren u.a. Elisabeth Bergner (1897-1986), Tilla Durieux, Albert Bassermann (1867-1952), Heinrich George und Emil Jannings.

Gezeigt wird eine Auswahl von Büchern aus dem Bestand der Universitätsbibliothek.

[Informationsblatt zur Ausstellung (pdf-Datei)]


Flexibilität im Bau: Das Gebäude der Universitätsbibliothek wird 60 Jahre alt

Eingangshalle um 1950
Eingangshalle der UB um 1950

06.10.-28.11.2014
Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.

Öffnungszeiten: Mo-Fr 9.00-19.00 Uhr
(ab dem 13.10.2014 bis 20 Uhr)

Diese kleine Ausstellung zu Änderungen der baulichen und technischen Struktur der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin in den letzten 60 Jahren soll zeigen, wie die Bibliothek sich dieser Aufgabe gestellt hat und welche baulichen Veränderungen in den vergangenen Jahrzehnten vorgenommen wurden, um das Ziel einer nutzergerechten Bibliothek zu verfolgen.
Anpassung an den wachsenden Bedarf an Platz für Bücher und MitarbeiterInnen, Öffnung des Magazinbereichs für die NutzerInnen, Umbau zur barrierefreien Bibliothek, Anpassung an die neuen Technologien und Sanierung der Bausubstanz sind Herausforderungen, die in der Universitätsbibliothek regelmäßig zu größeren Baumaßnahmen geführt haben.

Die Texte und die Bildauswahl der Posterausstellung stammen von Prof. Dr. Naumann, dem leitenden Direktor der Universitätsbibliothek von 1982-2013.

 

Service-Funktionen

Suche auf der Website www.fu-berlin.de


Aktuelles aus der UB

Flexibilität im Bau: Das Gebäude der UB wird 60 Jahre alt

Ausstellung vom 06.10.-28.11.2014
07.10.2014

Neu: Citavi Team für FU-Beschäftigte

Literaturverwaltung für Arbeitsgruppen
08.08.2014

Teile der Lehrbuchsammlung werden sukzessive verlagert

Betroffen sind die Fachgebiete Mathematik/Informatik, Natur- und Erziehungswissenschaften sowie Psychologie und Pharmazie
15.07.2014

Bauarbeiten in den Magazinen

in den nächsten Monaten
24.06.2014

Termine

Wandel durch Handel? Die Debatte um TTIP

Diskussion am 30. Oktober 2014 in der Silberlaube

Einführungsprogramm der UB für das WS 2014/15

Angeboten werden, Grund-, Aufbau- und fachbezogene Kurse mit einer Dauer von 90 oder 120 Minuten und Happy-Hour-Kurse in 45 Minuten
Anmeldung im Informationszentrum

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Akademischer Terminkalender der Freien Universität Berlin

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