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Archiv mit dem Ausstellungsprogramm seit 1996

1996

01.12.1995 - 26.01.1996
Amnesty International.
Bearb. Jan Strohschein.

31.01. - 29.02.1996
Louise Otto-Peters.
Bearb. von der Louise Otto-Peters-Gesellschaft, Leipzig
in Verbindung mit dem Deutschen Staatsbürgerinnenverband.

01.03. - 12.04.1996
Victor Klemperer
Bearb. Dr. Doris Fouquet-Plümacher.
(Vitrine im Katalogsaal.)

15.03 - 30.04.1996
Friedo Lampe. 1899 - 1945.
Bearb. Johannes Graf.

15.04. - 30.05.1996
Die Amishen.
Bearb. Gisinda Eggers.
(Vitrine im Katalogsaal.)

13.05. - 30.05.1996
Neuerwerbungen
der Universitätsbibliothek.

12.08. - 27.09.1996
Jens Peter Jacobsen, Frau Marie Grubbe.
Deutschsprachige Ausgaben.

Bearb. Gisinda Eggers.
(Vitrine im Katalogsaal.)

10.09. - 18.10.1996
Ecrits et photos lettristes.
Neue lettristische Bücher, Fotografien und Werke.

Bearb. Michel Amarger und Frédérique Devaux.

24.10. - 30.11.1996
Edda Großmann.
Kaltnadelradierungen aus den Zyklen "Alba", "Zodiakus" und "Carmina burana".

Malerin, Graphikerin.
Katalog in der Fotostelle.
[Ausstellungskatalog bestellen]


1997

15.11.1996 - 10.01.1997
»Peter Baylens Philosophisches Wörterbuch«
300 Jahre einer Enzyklopädie der Aufklärung.

Idee und Realisation:
Prof. Dr. Sebastian Neumeister, Institut für Romanische Philologie, Freie Universität Berlin;
Thomas Jakob, Stud. phil., Freie Universität Berlin.
[Info (pdf-Datei)]

02.12.1996 - 15.01.1997
Karl-Ludwig Sauer. Malerbücher und Sequenzen.
Maler und Graphiker.
Katalog in der Fotostelle.
[Ausstellungskatalog bestellen]

23.01.1997 - 28.02.1997
Neuerwerbungen
der Universitätsbibliothek.

16.04. - 30.05.1997
Resa Bagheri: Bilder und Plastiken.
(Vitrine im Katalogsaal)

06.06. - 30.07.1997
Martin Opitz. (1597-1637)
Bearb. Christiane Caemmerer.
(Vitrine im Katalogsaal)

28.08. - 15.10.1997
Karl Otfried Müller.
28.8.1797 Brieg/Schlesien - 1.8.1840 Athen.
Zum 200. Geburtstag des vielseitigen und genialen Gelehrten der Altertumswissenschaften, der durch die Impulse, die er gegeben hat, gleichermaßen in der Klassischen Philologie, der Alten Geschichte wie der Klassischen Archäologie fortlebt.
Bearb. Dr. Wolfhart Unte.
(Vitrine im Katalogsaal)
[Info (pdf-Datei)]

01.09. - 10.10.1997
Jugendstileinbände
der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin.
Bearb. Dr. Doris Fouquet-Plümacher.

16.10. - 14.11.1997
Ma Yong.
Stilleben. Zeichnungen und Graphiken.

Bearb. Xin Qiang und Horst Wodke.
Katalog in der Fotostelle.
[Ausstellungskatalog bestellen]


1998

20.11. - 13.1.1998
Neuerwerbungen
der Universitätsbibliothek.

15.01. - 26.02.1998
Rainer Wieczorek
DADA Gehirnrevolte, unbegrenzt.

02.03. - 15.04.1998
Gerhard Jende
Fotografien: Voyage.

Reiseimpressionen. Suchen/Finden am Strand, Spiegelungen/Täuschungen im Wasser.
Katalog in der Fotostelle.
[Ausstellungskatalog bestellen]

18.09. - 30.10.1998
Charles de Montesquieu: De l'esprit des lois. 1748.
Zum 250jährigen Jubiläum.
Bearb. Dr. Doris Fouquet-Plümacher.
(Vitrine im Katalogsaal)
[Info (pdf-Datei)]


1999

13.01. - 05.03.1999
"Jede Menge Leben" - Frauen mit HIV und Aids
Fotos von Andrea Fiedler
Eine Ausstellung der Berliner Aids-Hilfe.
Im Foyer der Universitätsbibliothek.

10.03. - 30.04.1999
Neuerwerbungen
der Universitätsbibliothek.
Im Foyer der Universitätsbibliothek.

24.09. - 31.10.1999
Totengespräche
Eine literarische Gattung.
Dr. Doris Fouquet-Plümacher
[Info (pdf-Datei)]

02.11. - 23.12.1999
Die Lehrbuchsammlung der Universitätsbibliothek
Vitrinen im Katalogsaal
Horst Wodke, M.A.


2000

10.01. - 18.02.2000.
Verlängert bis 29.2.2000
Alexander Lernet-Holenia. 1897 - 1976.
Zum 100. Geburtstag des österreichischen Schriftstellers hat das Außenministerium Österreichs eine Wanderausstellung (mit Katalog) veranstaltet, die von Patrice Blaser und Manfred Müller zusammengestellt wurde.

01.10.2000 - 24.11.2000
Neuerwerbungen
der Universitätsbibliothek.
Im Foyer der Universitätsbibliothek.

01.11.2000 - 15.12.2000
Juristische Fachliteratur der Nomos-Verlagsgesellschaft


2001

01.12.2000 - 31.01.2001
Friedrich II. von Hohenstaufen. Der universale Herrscher.
1250/2000.

Eine Ausstellung zum 750. Todestag am 13.12.2000 in der Universitätsbibliothek der FU Berlin.
Der Katalog enthält im Anhang alle Gedichte des Kaisers im altitalienischen Original und deutscher Übersetzung sowie zwei Gedichte an den Kaiser.
Bearb. Prof. S. Neumeister, Institut für Romanische Philologie der FU.
[Begleittext]

01. - 28.02.2001
Amnesty International:
Menschenrechtsverletzungen in Bhutan.

Im Foyer der Universitätsbibliothek.
Der Bhutan ist ein weitgehend unbekanntes Land, das im Himalaja zwischen Indien und Nepal liegt. Die Ausstellung zeigt Bilder der Landschaft und der Menschen; sie berichtet in ihren Texten von den Verletzungen der Menschenrechte in diesem Land.
[Info (pdf-Datei)]

01.03. - 20.04.2001
Gebrauchseinbände des 15. - 17. Jahrhunderts in der UB der FU Berlin.
Ausstellung im neuen Informationszentrum der Universitätsbibliothek.
Bearb. D. Fouquet-Plümacher.
[Info (pdf-Datei)]

05.03. - 27.04.2001 im Foyer
Safran - eine alte Kulturpflanze.
Eine Ausstellung des Galilei-Gymnasiums Hamm/Westfalen
Im Foyer der Universitätsbibliothek.

20.04. - 20.05.2001
Juristische Fachliteratur der Nomos-Verlagsgesellschaft
Im Foyer der Universitätsbibliothek.

02.05. - 29.06.2001
Fotoausstellung Niels Tönnishoff: Berliner An- + Aussichten.
Im Foyer der Universitätsbibliothek.

01.06. - 13.7.2001
Berliner Ansichten auf Einbänden
mit Werken von Julius Stinde.

Bearb. D. Fouquet-Plümacher.
[Info (pdf-Datei)]

16.07. - 31.08.2001
Neuerwerbungen
der Universitätsbibliothek.
Im Foyer der Universitätsbibliothek.

30.07. - 31.08.2001
Reisekultur - Reiseliteratur.
Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.

Oktober/November 2001
Willkommen Erstsemestler!
Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.

01.12. - 27.12.2001
Die Polnische Bibliothek
Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.


2002

01.12.2001 - 05.01.2002
Weihnachtsbücher
Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.

07.01. - 22.02.2002
Der Zauber der weissen Rose: Ein königliches Fest im Jahre 1829
Im Foyer der Universitätsbibliothek.
Die Aktivitäten anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Universitätsbibliothek sind mit der Präsentation eines wertvollen Denkmals eröffnet worden: gezeigt wurde der Tafelband aus der Rarasammlung der Universitätsbibliothek "Der Zauber der weissen Rose" (1829).
[Info (pdf-Datei)] [Plakat]

07.01. - 28.02.2002
Victor Marie Hugo (1802-1885):
Ausstellung zum 200. Geburtstag aus den Beständen der Universitätsbibliothek

Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.

01.03. - 26.04.2002
50 Jahre Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin 1952 - 2002
Im Foyer der Universitätsbibliothek.
Am 1. März 1952 erhielt die Universitätsbibliothek, die seit der Gründung der FU (1948) als sogenannte Bibliotheksstelle gearbeitet hatte, offiziell den Namen Universitätsbibliothek. So feiert die Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin am 1. März 2002 mit einer Akademischen Feierstunde ihr 50jähriges Jubiläum. Sie zeigt in einer großen Ausstellung Bilder und Dokumente aus ihrer Geschichte am chronologischen Faden von den mühsamen Aufbaujahren bis zur heutigen Strukturreform des FU-Bibliothekssystems. Aus dem Bestand sind wertvolle Werke aus der Rarasammlung, bedeutende Sozialistika, viel genutzte Titel der Lehrbuchsammlung, interessante Publikationen aus dem alten Berlin-West sowie schöne Widmungsexemplare ausgestellt, darunter das des amerikanischen Präsidenten Harry S. Truman an die Freie Universität Berlin.
[Info (pdf-Datei)] [Plakat]

01.03. - 26.04.2002
Oliver Neulist: Zitternder Zettelkatalog
Experimentelle Fotoimpressionen anläßlich des UB-Jubiläums.
Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.
[Info (pdf-Datei)]

11.06. - 19.07.2002
Hans-Ulrich Treichel:
Ausstellung seiner Werke.

Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.

02.05. - 19.07.2002
Aldona Gustas - Asyl im Gedicht.
Im Foyer der Universitätsbibliothek.
[Info (pdf-Datei)]

01.08. - 20.09.2002
Nikolaus Lenau (1802-1850)
Ausstellung zum 200. Geburtstag am 13.08.2002

Im Foyer der Universitätsbibliothek.
[Info (pdf-Datei)] [Plakat]

19.07. - 04.10.2002
Pflichtexemplare in der Universitätsbibliothek:
Berlin-Veröffentlichungen aus dem Nicolai Verlag

Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.

30.09. - 29.11.2002
Handgeschöpftes Papier und worauf man sonst noch schrieb ....
Eine Ausstellung des Galilei-Gymnasiums Hamm/Westf. unter der (An-)Leitung von Dr. rer. nat. Martin Börnchen.
Im Foyer der Universitätsbibliothek.
Papier ist mit unserer Kultur untrennbar verknüpft; es ist allgegenwärtig. Es dient als Zahlungsmittel, begleitet uns als Reisepass, fliegt als Drachen, isoliert einen Kondensator, dient als Verpackungsmaterial, Unterwäsche oder Furnierersatz, trotzt gelackt als Regenschirm einem tropischen Monsunregen, hat als Windel, Toilettenpapier oder Taschentuch spezielle Funktionen. Papier lässt sich beschreiben, bedrucken oder bemalen, gibt uns Informationen und bewahrt Tradition, und wenn es sein muss, kann man es als Fidibus verbrennen oder recyclen.
Die Ausstellung des Galilei-Gymnasiums Hamm erwuchs aus dem Unterricht mehrerer Chemie-Differenzierungskurse einer 9. Jahrgangsstufe mit dem Fach "Chemie und Geschichte". Übergeordnetes Thema der Unterrichtsreihe waren Schreibstoffe (Blei, Rötel, Silber, Graphit, Ruß, Silbertinte, Eisengallustinte ...) sowie Beschreibstoffe (Blei, Wachs, Pergament, Papyrus, Stoff, Rinde, Palmblätter, Ton, Papier ...), wobei jeweils die chemischen und die kulturhistorischen Aspekte betont wurden.
[Ausstellungskatalog bestellen] [Ausstellungskatalog auf dem Dokumentenserver] [Plakat]

21.10. - 29.11.2002
Veröffentlichungen der Universitätsbibliothek
Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.

03.12. - 31.12.2002
Neuerwerbungen
der Universitätsbibliothek.
Im Foyer und im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.


2003

06.01. - 28.02.2003
Gundula Voss: "Farben - Formen - Fantasien : Kompositionen in Oel und Acryl".
Im Foyer der Universitätsbibliothek.
Gundula Voss arbeitet "im Brotberuf" als Diplombibliothekarin in der Juristischen Bibliothek, beschäftigt sich jedoch seit vielen Jahren in ihrer Freizeit mit dem Malen. Erste Station war die jahrelange Mitgliedschaft in der "Aktionsgemeinschaft Berliner Amateurmaler", in deren Rahmen sie sich an Gemeinschafts- und Verkaufsausstellungen, auch bei der Freien Berliner Kunstausstellung, beteiligte. Später verließ sie diese Künstlergemeinschaft, da dort der Naiven Malerei bzw. dem Darstellen von Berliner Stadtansichten breiter Raum gegeben wurde, während Gundula Voss, wie es auch im Titel ihrer Ausstellung anklingt, in ihrem bildnerischen Werk der Fantasie freien Lauf lassen will.
Nach einer Familienphase wandte sich Gundula Voss ab 1987/1988 wieder der Malerei zu. Aus dieser Zeit stammen die meisten Ausstellungsstücke.
Die Arbeiten in Acryl sind Ergebnis einer Experimentierphase mit diesem Stoff, der Gundula Voss aber mit seinen Darstellungsmöglichkeiten nicht zusagte, so dass sie heute wieder zu Kompositionen in Öl zurückgekehrt ist.
[Plakat]

06.01. - 28.02.2003
Vincent van Gogh und Paul Gauguin: Ausstellung mit Büchern der Universitätsbibliothek zum 150. Geburtstag van Goghs und zum 100. Todestag Gauguins im Jahr 2003.
Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.
Die Beziehung zwischen Vincent van Gogh und Paul Gauguin ist eine der meist beachtetsten Künstlerfreundschaften der Kunstgeschichte. Beide treffen sich 1886 in Paris und es entsteht eine Freundschaft, die geprägt ist von Bewunderung und Kameradschaft, aber auch von Rivalität und Eifersucht.

14.04. - 30.05.2003
Jenny Schon: "Sehnsucht nach ..." - Bilder und Gedichte.
Im Foyer der Universitätsbibliothek.
Ausgestellt wurden 12 Bilder (Aquarell, Tempera, Acryl). In einer eigenen Vitrine wissenschaftliche Publikationen und die literarische Veröffentlichungen.
Jenny Schon, M. A., in Böhmen geboren, im Rheinland zur Schule gegangen, hat in Berlin Kunsthändlerin gelernt und an der FU Berlin Sinologie und Publizistik studiert. Nach einer Reise in die VR China folgte 1973 Reisebericht über China, 1982 ein Buch über Frauen in China wie überhaupt Veröffentlichungen zu China und Frauen. 1989-1991 Lehrauftrag für Chinesische Philosophie an der Freien Universität Berlin. Seit 1992 Unterricht in Malerei bei Hans Stein, Anneli Schwager u.a. Seit 1995 Gruppenausstellungen von Photos und Bildern in Berlin, Potsdam und Westdeutschland. Seit 1997 Einzelausstellungen von Bildern.
[Plakat]

14.04. - 04.07.2003
Die Freie Universität stellt sich vor ...
Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.
Anläßlich der "Langen Nacht der Wissenschaften" am 14.06.2003: Kleines Porträt des großen Wissenschaftsbetriebes FU anhand seiner Veröffentlichungen, wie der "FU-Nachrichten", des Wissenschaftsmagazins "FUndiert", des Ehemaligenmagazins "Wir", sowie Broschüren und Informationsblätter aus und über die Fachbereiche und einiges mehr.
Dekoriert wird die Ausstellung im Informationszentrum der Universitätsbibliothek u.a. mit Aufklebern, Stiften, Schreibsets und Anstecknadeln im FU-Outfit aus dem Angebot des Unishops.

14.06. - 31.07.2003
Abenteuer Bibliothek: Von der Handschrift zur Festplatte
Im Foyer der Universitätsbibliothek.
In unserer Ausstellung zur Langen Nacht der Wissenschaften sind "Bücher" - heute wegen ihrer Vielgestaltigkeit meist als "Medien" bezeichnet - von der Handschrift über Drucke, Mikroformen und CD-ROMs bis zur Festplatte ausgestellt worden: eine abenteuerliche Präsentation!
Zu sehen waren mittelalterliche Handschriften im Faksimile (Echternacher Evangeliencodex, Sachsenspiegel) und neuzeitliche im Original (Boeckh 1825), Inkunabel (Aristoteleskommentar 1493), Handexemplar, Einbände aller Art vom spätmittelalterlichen Halblederband bis zum neuen Verlegereinband, schöne und exquisite Drucke des 16. bis 20. Jahrhunderts (stellvertretend drei Damen: Mme de Staël, Rosa Luxemburg, Dinah Nelken), Nachschlagewerke (Erstausgabe der Encyclopedia Britannica 1771, Nachdruck) und Fachenzyklopädien (die der Erziehungswissenschaften), Gesamtausgaben (Goethe-Sophienausgabe), Reiseführer und Reisebeschreibungen (die Kavalierstour eines brandenburgischen Markgrafen), Flugschriften, Kalender, Sozialistika, Taschenbücher, Loseblattausgaben (natürlich der Schönfelder), Lehrbücher en masse, erlauchte Reihenausgaben (Bibliothèque de la Pléiade), Dissertationen aller Art (auch die des Altbundeskanzlers, vor allem jetzt neu: elektronische!), Festschriften (eines FU-Professors und der UB), Objektbücher, CD-ROMs, sogar ein Antiquariatskatalog, dessen Gattung im Aussterben begriffen ist. - UND: die Bücher der abendlichen Lesungen: Steffen Mensching: Jacobs Leiter und Tobias O. Meißner: Starfish Rules.

04.08. - 20.09.2003
Die ersten 120 Bücher der Corvinus Presse Friedrichshagen
Im Foyer der Universitätsbibliothek.
Das erste Buch der Corvinus Presse erschien im April 1990. Seither 120 Bücher, davon mehrere in 2. Auflage. Viele vergriffen. Es werden Kurzprosa, Aphorismen, Gedichte, Haiku, Senryu und Tanka gedruckt. Die Autoren und bildenden Künstler kommen aus Chile, Frankreich, Griechenland, Finnland, Tschechien, Polen, Rumänien, Österreich, Mazedonien und aus ganz Deutschland.
Bücher und /oder einzelne Teile daraus erschienen in Übersetzungen u.a. in Israel, Polen, Tschechien, Bulgarien, Rumänien, Holland. Große Sammlungen von Corvinus-Büchern befinden sich in der Münchner Maximilians-Universität (Lyrik-Kabinett), im Schiller-Nationalmuseum Marbach, im Mainzer Minipressenarchiv, der Stanford University (USA) sowie in privaten Sammlungen. Die Bücher der Corvinus Presse wurden in Paris, Klausenburg (Rumänien), Berlin-Prenzlauer Berg, Coburg und Wünsdorf ausgestellt.
Die Bücher werden von Hendrik Liersch gestaltet, gedruckt und gebunden. Hendrik Liersch wurde 1962 in Berlin-Mitte geboren. Seine Werkstatt befindet sich in Kreuzberg, dort ist seit 1894 eine Druckerei. Die älteste Druckpresse stammt aus diesem Jahr. Die jüngste ist ca. von 1950.

01.09. - 02.10.2003
Theodor W. Adorno (1903 - 1969)
Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.
Am 11. September 2003 wäre Adorno einhundert Jahre alt geworden. Die UB erinnert an den Mitbegründer der linksintellektuellen Frankfurter Schule, den spitzfindig-dialektischen Philosophen, feinnervigen Kunst- und Kulturkritiker, eloquenten Soziologen, Musiker und Komponisten, der wie wenige sonst das geistige Klima Nachkriegsdeutschlands geprägt hat mit einer Ausstellung im Informationszentrum.
Die Ausstellung zeigt in einer kleinen Auswahl Stationen des Lebens sowie Werke Adornos und präsentiert neuere Sekundärliteratur, u.a. die gerade erschienene Adorno-Biographie von Stefan Müller-Dohm.

01.10. - 28.11.2003
Georgij: Im Banne der Lettern
Im Foyer der Universitätsbibliothek.
Unter dem nom de plume "Georgij" zeigt ein langjähriger Mitarbeiter des Universitäts-Außenamtes der FU neue Arbeiten: Graphiken, Kollagen und Bilder aus dem byzantinisch-slavischen Kulturkreis. 1991 wurde seine erste Ausstellung "Im Banne der Lettern" gezeigt.
Daran schließt die zweite Folge mit seither entstandenen, neuen Arbeiten an. Grundlage und Schwerpunkt der Werke ist die Typographie. Typographische Elemente treten in verschiedenen Funktionen auf: sie sind entweder als fertige Artefakte typographischem Material entnommen oder aber originale Inventionen des Autors. Der Autor bekennt sich damit ganz im Sinne des Titels zu einer Art "Typolatrie". Die typographischen Inventionen bewegen sich formal und inhaltlich im russischen Kulturbereich: bildliche, literarische und politische Zitate, ausgesuchte Anspielungen sind zu finden. Sie bieten natürlich vor allem dem Kenner dieser Bildwelt reiche Anregung zum Nachdenken und auch zum Vergnügen.

03.12. - 30.12.2003
Neuerwerbungen
der Universitätsbibliothek.
Im Foyer und im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.


2004

24.11.2003 - 09.01.2004
Gordon A. Craig zum 90. Geburtstag
Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.
Craig kam 1962 als Gastprofessor im Friedrich-Meinecke-Institut (FMI) an die Freie Universität Berlin und entfaltete hier eine langjährige erfolgreiche Lehrtätigkeit. Anfang Dezember 1983 wurde ihm die Ehrenpromotion an der FU Berlin verliehen.
Die Ausstellung schlägt einen chronologischen Bogen von den ersten größeren diplomatiegeschichtlichen Studien aus den 50er Jahren bis zu den neuesten Publikationen, die Craig u.a. als Rezensenten für die "New York Review of Books" und als großartigen Kenner der deutschen Literatur und Geisteswelt (zuletzt: "Über Fontane", 1997) zeigen.
[Info (pdf-Datei)]

05.01. - 20.02.2004
Dagmar Wittjen: Was wir mit Füßen treten. Fotografien und Texte
Im Foyer und im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.
Der Titel ist vieldeutig; er kann bedeuten, daß wir Menschen unterdrücken, Tiere quälen, Meinungen mißachten, Gesetze überschreiten ... Hier ist der Titel aber wortwörtlich gemeint: das, was wir mit unseren Fußsohlen betreten!
Wie kommt man dazu, dieses zum fotografischen Objekt zu machen? Nun, wenn man gezwungen ist, genauer auf den Weg zu achten, richtet sich zwangsläufig der Blick mehr auf den Boden...
Dagmar Wittjen, geb. 1937 in Berlin. Ausbildung zur Kunstgewerbelehrerin, BANA-Studium an der TU Berlin. Studium der Malerei an der HdK Berlin. Seit 1982 Planen und Gestalten einer "Kulturmeile" in Lankwitz mit Musikdarbietungen, Lesungen, Kabarett und Ausstellungen von Bildern und Plastiken Berliner Künstler. Ausstellungen im In- und Ausland, so u. a. in Berlin in der Galerie "Verborgenes Museum" und im "Escoffier".
[Info (pdf-Datei)] [Plakat]

05.03. - 31.03.2004
Romanhefte in der UB? - Die deutsche Jugendbücherei
Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.
In der Funktion als Pflichtexemplarbibliothek hat die Universitätsbibliothek ab 1952 (- 1994) jeweils ein Exemplar von in (West-)Berlin verlegten Publikationen zur Archivierung bekommen. Mit den Heften der Deutschen Jugendbücherei aus den 50er Jahren besitzt die UB eine Sammlung von Schrifttum, das zur Bildung von Kindern und Jugendlichen beitragen sollte und mit einem Preis um die 50 Pfennige auch entsprechend erschwinglich war. Ausgestellt werden Klassiker und Märchen teilweise in gekürzter Fassung, Abenteuerschrifttum, Schriften zu Erd- und Heimatkunde mit typischer Umschlaggestaltung aus den 50er Jahren.

26.02. - 30.04.2004
Simplicissimus und Courage. Zeichnungen und Collagen von Karl Oppermann
Im Foyer der Universitätsbibliothek.
Karl Oppermann hat sich nach dem Jahr 2000 intensiv mit dem Stoff des Simplicissimus und der Courage beschäftigt. Die Perspektive der unmittelbaren erzählten Naivität gibt auch hier den reizvollen Kontrast zur erzählten Umwelt. Darüber hinaus ist er ein großer Humorist in der Darstellung von Menschen und Menschlichkeiten, ohne dass dabei, wie auch bei Grimmelshausen, auf die Ernsthaftigkeit des Geschehnishintergrundes verzichtet werden müßte.
Der Maler Karl Oppermann, geboren 1930 in Wernigerode, studiert nach dem Abitur an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin/West. 1970/85 unterhält er ein Atelier auf der Insel Elba/Italien. 1971/96 Professor für freie Malerei an der HdK, heute Universität der Künste in Berlin. Oppermann stellt international aus, seine Werke befinden sich in privaten Sammlungen, öffentlichen Institutionen und in Museumsbesitz. Eigene Buchveröffentlichungen. 2003 erhält er den Kunstpreis der Stadt Wernigerode. Seit 1989 lebt und arbeitet er in Barcelona und in Veckenstedt (Harz). Biographie: Kerstin Englert: Karl Oppermann, Prusiano - Latino. Berlin 1995. UB-Signatur: 14/2003/15177
[Info (pdf-Datei)] [Plakat]

05.04. - 29.05.2004
FANZINES - DO IT YOURSELF!
Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.
Fanzines in Bierbüchsen oder Filmdosen, eingenäht in aufwändige Stoffumschläge oder kunstvoll bedruckt - die Vielfalt dieses Mediums scheint unerschöpflich. Ihre Bezeichnung setzt sich aus den englischen Begriffen "Fan" und "Magazine" zusammen und trifft damit zentrale Besonderheiten dieses Phänomens: Gemeinsam ist den Heften, Video-, Kassetten- oder Online-Zines, dass sie zuallererst aus Leidenschaft und nicht aus kommerziellen Gründen produziert werden. Es sind selbst verlegte und vertriebene Publikationen von Fans für Fans, die gemeinsame Interessen haben oder der gleichen Szene angehören. Fanzines stellen daher einen autonomen Bereich der Presselandschaft dar. Da sie meist nur innerhalb von Szenen kursieren, bleiben sie weitgehend unbekannt und unbeachtet. Die Ausstellung möchte Fanzines einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen und auf ihre Besonderheiten hinweisen. Dazu werden ausgewählte Exponate des Archivs der Jugendkulturen gezeigt, dessen Sammlung über 12.000 Exemplare aus den letzten 25 Jahren umfasst und allen interessierten Besuchern offen steht.
[Info (pdf-Datei)] [Flyer (pdf-Datei)]

07.05. - 30.06.2004
Berliner Verein Homöopathischer Ärzte: Ausstellung zum 125jährigen Vereinsjubiläum
Homöopathiegeschichte im Spiegel der Vereinsbibliothek
Im Foyer der Universitätsbibliothek.
Der Berliner Verein Homöopathischer Ärzte, gegr. 1879, feiert sein 125jähriges Vereinsjubiläum mit der Ausstellung seiner Bibliothek in der UB der FU Berlin.
Die Bibliothek des Berliner Vereins Homöopathischer Ärzte umfaßt etwa 1500 Bände und stellt zusammen mit den Beständen der FU-Bibliothek neben der Wolfgang-Schweitzer-Bibliothek des Deutschen Zentralvereins Homöopathischer Ärzte in Hamburg und den Beständen der Robert-Bosch-Stiftung in Stuttgart eine der drei großen öffentlich zugänglichen homöopathischen Sammlungen in Deutschland dar. Die Werke Samuel Hahnemanns, des Begründers der Homöopathie, sind in erstaunlichem Umfang vertreten, daneben aber auch alle anderen großen Namen der Homöopathie. Die Vereinsbibliothek befindet sich als Dauerleihgabe in der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin und ist dort unter den vom Verein festgelegten Regeln frei nutzbar.
[Info (pdf-Datei)] [Info Vortragsreihe (pdf-Datei)] [Plakat]

12.06. - 16.07.2004
Die Osterweiterung der Europäischen Union
Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.
Die Ausstellung zeigt eine Auswahl an aktuellen Büchern, Dokumenten und Zeitschriftenartikeln zur Osterweiterung der Europäischen Union.

02.07. - 31.08.2004
Frank Heidtmann: Buchkünste.
Im Foyer der Universitätsbibliothek.
Prof. Dr. Frank Heidtmann, geb.1937 in Lietzow auf Rügen, viele Jahre an der FU und HU in der Ausbildung von Bibliothekaren tätig, arbeitet schon lange "am Buch" und stellt hier seine Künstlerbücher und Buchobjekte aus. Diese Gattung, europa- und weltweit verbreitet, hat in Heidtmann einen bekannten Berliner Vertreter gefunden.
Buchkünste: Künstlerbücher, Bücher aller Art, die übermalt, überschrieben, überklebt, überdruckt, überzeichnet wurden. Unter den vielen Kontexten ist das Alphabet - dem eigentlichen Buch noch sehr nah - ein bestimmendes Thema: Die Buchstaben sind gespannt. / Das alte ABC zeigt sich ein letztes Mal. / Das rote und das schwarze Alphabet. / Farbenrauschen mit Buchstaben, sogar Das Alphabet in der Fortbildung gibt es in bunten Collagen. Bemerkenswert ist das vierbändige Ringbuch Die Bilder der Bücher der Bibel, welches 736 mehrfarbige, überwiegend abstrakte Linoldrucke enthält. Doch es erscheint z. B. mehrfach variiert der Fisch, im Frühchristentum das Symbol Christi (statt des Kreuzes).
[Info (pdf-Datei)] [Plakat]

14.09. - 30.10.2004
Neuerwerbungen
der Universitätsbibliothek.
Im Foyer und im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.

01.11. - 31.12.2004
Helmut Hesse: Inseln. Aquarelle und Tuschzeichnungen
Im Foyer der Universitätsbibliothek.
Die kleine Ausstellung in der Universitätsbibliothek ermöglicht eine Zusammenstellung von Arbeiten, die auf Inseln entstanden sind: Ischia, Zypern, Sizilien und die große europäische Insel Irland. Alle diese Inseln haben wegen des sie umgebenden Wassers ein besonderes Licht, das Farbe und Stimmungslage bestimmt. Nicht zufällig wurde das erste impressionistische Bild an der Themse gemalt, und die Ile-de-France spielt bei den französischen Impressionisten eine bedeutende Rolle.
Helmut Hesse, geboren 1927, 1947-1951 Studium an der Hochschule für bildende Künste in Berlin, 1960-1986 Lehrer für Kunst am Bertha-von-Suttner-Gymnasium, 1964-1968 Lehrauftrag an der Pädagogischen Hochschule, seit 1970 Mitglied im VBK (1991-1998 Vorstandsarbeit), seit 1954 Beteiligung an Gruppenausstellungen im In- und Ausland, z. B. in Montreal und Greenwich, 1987 erste von insgesamt 16 Einzelausstellungen in Berliner Galerien und im Umland.


2005

04.01. - 25.02.2005
Hundertundein Bild - Leben im Irak 1964-1994
Im Foyer der Universitätsbibliothek.
Das Ziel der Ausstellung ist es, eine andere, eine nicht von der aktuellen politischen Lage bestimmte Seite Iraks und des irakischen Volkes zu zeigen. Mittels der Fotosammlungen zweier irakisch-deutscher Familien erhält der Besucher einen Eindruck über das Leben im Irak.
Die Ausstellung umfasst Bilder aus drei Jahrzehnten. Dem Betrachter werden die irakische Kultur, Natur und das Alltagsleben gezeigt. Er bekommt Einblicke in die abwechslungsreiche Landschaft und die historischen Orte, Eindrücke von den Menschen und ihren Gebräuchen.
Die Ausstellerinnen:
Zwei Frauen, die in Berlin leben (Narmin Bodagh-Liebig und Nadia El-Obaidi). Beide haben eine deutsche Mutter und einen irakischen Vater und sind in Bagdad aufgewachsen.
Narmin Bodagh-Liebig: 1964 geboren in Berlin. 1970 Auswanderung in den Irak. 1970-1982 Schulbesuch in Bagdad (Ballet- und Musikschule). 1982-1983 Studium in Algerien. 1984 Rückkehr nach Berlin und Studium der Lebensmittelchemie.
Nadia El-Obaidi: 1966 geboren in Bagdad. 1974-1984 Schulbesuch in Bagdad. 1984-1989 Architekturstudium an der Universität Bagdad. Seit 1991 in Deutschland.

06.01. - 25.02.2005
Robert Kneschke und Anna Fehmel: Berliner Ansichten.
Berühmte Bauten aus besonderem Blickwinkel

Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.
Die jungen Fotografen - beide vom Jahrgang 1980 - zeigen in ihrer Ausstellung berühmte Berliner Bauten und Lokalitäten aus ihrem ganz speziellen Blickwinkel. Es sind Ansichten aus Berliner Sicht, die in der Regel nicht der Perspektive der Touristen entspricht. Festgehalten werden wohlbekannte Stätten und Orte, die dem Auge anders als gewohnt erscheinen.
Robert Kneschke (geboren 1980 in Berlin)
- Politikstudium, - nebenberuflich Journalist/Fotograf
- Fotoveröffentlichungen in Zeitschriften wie Bucher Bote, riddim, Junge Welt
- Teilnahme an der Ausstellung "Leben zwischen Wahn und Sinn" (1998)
Anna Fehmel (geboren 1980 in Gera, seit 1985 in Berlin)
- Politikstudium, - Fotoveröffentlichung in Berliner Lokalzeitungen
- Fotografin der Berliner Band "Die Frustration des Elches"
[Info (pdf-Datei)]

09.03. - 13.05.2005
Walter Pabst, Romanist
Im Foyer der Universitätsbibliothek.
Gedenkausstellung für Walter Pabst (1907-1992), der von 1958 bis 1972 Romanische Philologie an der FU lehrte und seine wertvolle Bibliothek der UB als Vermächtnis hinterließ.
Schwerpunkte der Ausstellung sind spanische und lateinamerikanische Literatur des frühen 20. Jahrhunderts, Pabsts Voltaire-Sammlung sowie seine wissenschaftlichen Publikationen. Eine Wandtafel dokumentiert die Studentenbewegung am Romanischen Seminar von 1965 bis 1971.
[Info (pdf-Datei)]
[Fotoimpressionen von der Ausstellungseröffnung]
[Ausstellungskatalog bestellen] [Plakat]

02.05. - 30.06.2005
Schinkelbauten diesseits und jenseits der Oder.
Bärwinkel, Gleißen, Letschin, Meseritz, Neuhardenberg, Schmiegel, Sternberg
Aquarelle von Ingrid Harks-Hanke

Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.
Schinkelbauten diesseits der Oder sah Ingrid Harks-Hanke besonders seit 1997, seither hat sie ihr Atelier im Oderbruch bei Neuhardenberg. In all den Jahren waren Kirche, Schloß und Park in ständigem Wandel der Rekonstruktion. Die Veränderungen weckten ihr Interesse für diese Gebäude und den preußischen Baumeister Karl Friedrich Schinkel. In den Jahren 2003 und 2004 bereiste Ingrid Harks-Hanke auch die andere Seite der Oder, das heutige Polen. Sie wollte sehen, was aus den vielen Schinkelbauten jenseits der Oder geworden ist und nahm Skizzenblock, Aquarellkasten und ihr polnisches Wörterbuch auf die Reise mit. Die Ausstellung zeigt eine kleine Auswahl aus den entstandenen Aquarellen.
Ingrid Harks-Hanke, geb. 1941 in Jassow/Pommern, Schule und Studium in Berlin, Promotion an der FU Berlin, lebt und arbeitet seit 1997 im Oderbruch und in Berlin. Einzel- und Gruppen-ausstellungen seit 1999. Kontakt: hanke-harks@t-online.de
[Info (pdf-Datei)] [Plakat]

27.05. - 15.07.2005
"Bücher sind unsere Leidenschaft"
Ausstellung von Drucken, Gaben und Gelegentlichem zum 100. Jubiläum des Berliner Bibliophilen Abends

Im Foyer der Universitätsbibliothek.
Der Bibliophilen-Verein "Berliner Bibliophilen Abend" hat sich die Pflege und Förderung des Verständnisses für das gute und schöne Buch zur Aufgabe gemacht. Zu diesem Zweck veröffentlicht der Verein für seine Mitglieder regelmäßig bibliophile Gaben in kleiner Auflage, von denen einige in der Ausstellung zu sehen sind. Insbesondere aber finden jährlich zehn Veranstaltungen mit buchkundlichen Vorträgen, Ausstellungsbesuchen, Lesungen, Bücherbörsen und Exkursionen statt. Bei diesen Zusammenkünften sind Gäste stets herzlich willkommen.
[Info (pdf-Datei)] [Plakat]

01.09. - 30.09.2005
Begegnungen mit dem Uranfänglichen
KGB - Marita Steenken Huinink, Barbara Lidzba-Conrad, Johannes Huinink, Hermann Famulla, Margitta Famulla, Gerhard Conrad, Volker Laschke, Elke Laschke

Im Foyer der Universitätsbibliothek.
Die Kunst Gruppe Berlin - ein Kreis Lichtenrader Kunstschaffender - die auf der Suche nach verbindlichen Inhalten und aussagekräftigen Formen ihrer Töpferarbeiten zu der dann tatsächlich nicht nur anregenden, sondern mitteilenden Form fanden. Sie gelangten zu der Einsicht, daß man zurückgehen muss zur archaischen, ja, archäischen Kunst der ältesten Kulturen. Dort fanden sie Anregungen für aufregende Keramiken, Reliefs, Skulpturen und Malerei. Bei den Kelten, bei den Ägyptern. In der Ausstellung sind ebenso die Einflüsse altindianischer Stile nicht zu übersehen.
[Fotoimpressionen von der Ausstellungseröffnung]

05.07. - 14.10.2005
Neuerwerbungen
der Universitätsbibliothek.
Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.

04.10. - 31.10.2005
60 Jahre Vereinte Nationen
Im Foyer der Universitätsbibliothek.
Die Ausstellung setzt ein mit der Vorgeschichte der Vereinten Nationen, beginnend mit den geistigen Vätern der Idee vom Völkerfrieden über den Völkerbund bis zur eigentlichen Gründungsgeschichte der Vereinten Nationen. Besondere Aufmerksamkeit wird der Charta der Vereinten Nationen und einschlägigen Kommentaren und Interpretationen gewidmet. Danach folgt die Darstellung der Strukturen (Hauptorgane, Spezialorgane) sowie der Tätigkeitsfelder - internationale Sicherheit, Menschenrechte, wirtschaftliche und soziale Fragen, Völkerrecht, UN-Reform. Zu jedem Thema werden ausgewählte Veröffentlichungen von und über die Vereinten Nationen aus dem Bestand der Universitätsbibliothek präsentiert, ergänzt durch Bildmaterialien. Den Abschluss bildet das Thema „Deutschland und die Vereinten Nationen“.
Die Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin ist seit 1965 United Nations Depository Library und gehört damit zum weltweiten System der Depotbibliotheken der Vereinten Nationen. (Daneben hat sie seit 1963 den Status eines Europäischen Dokumentationszentrums – EDZ.) Das Dokumentationszentrum UN-EU der Universitätsbibliothek unterstützt Forschung, Lehre und Studium auf dem Gebiet der Vereinten Nationen und ihrer Sonderfonds und -programme wie UNICEF, UNEP und UNDP und verfügt über eine der umfangreichsten Sammlungen an Primärliteratur der Vereinten Nationen in der Region Berlin-Brandenburg. Das Dokumentationszentrum verfügt über einen Sonderlesesaal mit wichtigen Dokumenten und Publikationen der Vereinten Nationen sowie mit ausgewählten Veröffentlichungen (Handbücher, Nachschlagewerke) über die Weltorganisation. Dort können auch über Benutzer-PCs die Internet-Angebote der Vereinten Nationen sowie die einschlägigen Fachdatenbanken genutzt werden.
[Info (pdf-Datei)] [Fotoimpressionen von der Feier anlässlich des Geburtstages der Vereinten Nationen am 24. Oktober 2005.] [Auswahlbibliographie (pdf-Datei)] [Plakat]

20.10. - 28.12.2005
400 Jahre Don Quijote.
Zur Geschichte eines Klassikers

Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.
Don Quijote von Miguel de Cervantes Saavedra (1547-1616) ist der bedeutendste Roman der spanischen Literatur und einer der bedeutendsten der Weltliteratur überhaupt. Die kleine UB-Ausstellung nimmt mit einem spanisch und einem deutsch ausgerichteten Teil Bezug auf das Erscheinen der Erstausgabe 1605, vor 400 Jahren. Ausgestellt sind Nachdrucke der Erstausgabe (Originale sind natürlich nicht im Besitz einer so jungen Bibliothek wie der UB) und neue Ausgaben sowie ein Beispiel für die Lektüre Don Quijotes: Ritterromane, hier Amadís von Gallien (wiederum im Nachdruck). Des weiteren: Don Quijote im Jahre 2005, in dem er mit Festen, Konzerten, Kongressen, Ausstellungen und touristischen Unternehmungen gefeiert wurde, z. B. La Ruta de Don Quijote der Region Kastilien-La Mancha - der längste ökotouristische Korridor Europas. Die Rezeption in Deutschland: Ausgestellt sind, ausgehend von den frühen Übersetzungen von Bertuch (1798), Tieck (1799 ff.), Soltau (1825) Ausgaben und Übersetzungen von Max Krell (1926), Ludwig Braunfels (1883, häufig gedruckt), Anton M. Rothbauer (1964) u. a. sowie Zeugnisse der literarischen Beschäftigung mit Don Quijote. An eine Vollständigkeit ist nicht zu denken!
Ausstellung: Prof. Dr. Sebastian Neumeister, Institut für Romanische Philologie. UB-Mitarbeit: Dr. Doris Fouquet-Plümacher.
[Info (pdf-Datei)]

07.11. - 31.12.2005
Martin Börnchen:
Strontianit - von der Entdeckung des Strontiums im Strontianit durch Klaproth und Hope 1793 über den Bergbau im Münsterland 1880 zu modernen Anwendungen von Strontium und seinen Verbindungen in Technik und Medizin

Im Foyer der Universitätsbibliothek.
Im ersten Teil der Ausstellung wird der Strontianit vorgestellt, von dem man auch ein Stück in die Hand nehmen kann. Ein größerer Rahmen wird den beiden Chemikern Martin Heinrich Klaproth (Berlin) und Thomas Charles Hope (Edinburgh) gewidmet, die um 1793 unabhängig voneinander im Strontianit das neue Element Strontium zunächst als Oxid entdeckten. Ein weiteres wichtiges Thema der Ausstellung ist die Melasse-Entzuckerung. Verschiedene Dokumente weisen auf den Zusammenhang von Zuckerfabriken und Strontianitbergbau hin. Die Ausstellung erinnert nicht nur an die Vergangenheit, sondern verweist auch auf die Gegenwart. Ob es sich um die Verwendung von metallischem Strontium in hoch spezialisierten Aluminiumlegierungen, um die Verwendung von Strontianit in Hartferrit-Magneten, in Fernseh- und Computerbildschirm-Glas oder um pyrotechnische Erzeugnisse handelt, alles wird mit Objekten zum "Anfassen" veranschaulicht.
[Fotoimpressionen von der Ausstellungseröffnung]
[Plakat]


2006

06.01. - 10.02.2006
Neuerwerbungen
der Universitätsbibliothek.
Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.

09.01. - 24.02.2006
Das Haus mit den roten Fenstern
Reformschule in Berlin-Lichtenberg - Zur Architektur und Geschichte der Max-Taut-Schule.

Im Foyer der Universitätsbibliothek.
Die Ausstellung zur Architektur der Max-Taut-Schule, erarbeitet von Hermann Famulla, spiegelt die wechselvolle Geschichte dieser Reformschule wieder. An diesem Architekturdenkmal der Moderne kann nachvollzogen werden, dass sich Reformideen in der Bildung damals wie heute schlecht gegen die Argumente des knappen Geldes durchsetzen lassen. Im Kriege schwer zerstört, wurde das Gebäude - immer noch eine Teilruine - durch die Nachkriegszeit und die Zeiten des Reformunwillens gerettet. Es ist ein Denkmal großartiger Ideen, aber auch der Katastrophen Deutschlands im 20. Jahrhundert.
Hermann Famulla, geboren 1946 in Sulingen (Niedersachsen), ist Lehrer und arbeitet seit vielen Jahren in verschiedenen Berliner Künstlergruppen mit. Seit 1980 verwaltet er den Nachlass des Bauhäuslers Fritz Kuhr.

13.02. - 07.04.2006
Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.
250 Jahre Mozart (1756-1791)
Ausstellung von Büchern sowie CD-ROMs der Universitätsbibliothek zu Mozarts Leben und Werk. Gezeigt werden Biographien, Briefausgaben, das Köchel-Verzeichnis, sowie einige Bände zu seinen bedeutendsten Werken (Zauberflöte, Don Giovanni, Jupitersinfonie).

20.03. - 28.04.2006
Die Aufarbeitung des Kommunismus in Tschechien und der Slowakei
Im Foyer der Universitätsbibliothek.
Die "Samtene Revolution" (Sametová Revoluce) führte im Jahr 1989 in der Tschechoslowakei zu einem schnellen und friedlichen Ende der kommunistischen Ära. Der Aufarbeitung der Zeit unter kommunistischem Regime widmeten sich zahlreiche tschechische und slowakische Autoren in Belletristik und Sachbüchern. Die ausgestellten Bücher aus dem Bestand des Osteuropa-Zentrums Berlin und der Staatsbibliothek zu Berlin stellen eine Auswahl der relevanten, nach 1989 erschienenen Literatur dar. Die Ausstellung widmet sich dem Thema der stalinistischen Repression der 50er Jahre, dem "Prager Frühling" von 1968, der Phase der Erstarrung under Gustáv Husák (1969-1987), der Entstehung oppositioneller Gruppierungen wie der "Charta 77" und letztlich der "Samtenen Revolution" von 1989. Die Bücher sind teilweise in tschechischer, teilweise in deutscher Sprache.

10.04. - 28.05.2006
Neuerwerbungen
der Universitätsbibliothek.
Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.

30.05. - 16.06.2006
Waffen unter Kontrolle.
Fotoausstellung, organisiert von der amnesty international-Studierendengruppe an der Freien Universität Berlin.

Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.
Informationen unter http://www.amnesty-fu-berlin.de/; Kontakt: fu-ai@gmx.de
Informationen zur Online-Petition "Waffen unter Kontrolle" unter http://www.controlarms.org/

19.06. - 28.07.2006
Fußball - eine unheimliche Leidenschaft.
Kurioses, Rares und Brisantes aus Beständen der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin.

Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.
Zugegeben - es gibt wichtigere Dinge als Fußball, aber vielleicht nicht zur Zeit der Fussballweltmeisterschaft ...?! So kann auch die UB sich nicht völlig dem WM-Fieber, dem Völker verbindenden Tanz um den Ball, entziehen und widmet der schönsten Nebensache der Welt eine kleine Ausstellung. Entlang der vier Stationen "Hintergründe", "Abgründe", "Kunst am Ball" und "Ball in der Kunst" nähert sich die Ausstellung kritisch bis humorvoll anhand eigener Literaturbestände der Faszination des Runden, das bis zum Schluss ins Eckige muss ...

09.05. - 14.08.2006
"Ich übersehe alles wie ein Bild."
Hans Jürgen von der Wense. Eine Welt-Ausstellung.
Im Foyer der Universitätsbibliothek.
Schrift-Bilder und Bilderschriften eines verschollenen Privatgelehrten, Landschaftsforschers, Komponisten, Wandererers, Aphoristikers, Übersetzers, Enzyklopädisten und Briefschreibers. "Dieser erstaunliche Sonderling, dieser absolute Nicht-Literat gehört an hervorragende Stelle in jener überfälligen Geschichte der geheimen deutschen Literatur, von der ich immer träume." (Botho Strauß)
[Informationsblatt zur Ausstellung (pdf-Datei)] [Impressionen von der Ausstellungseröffnung] [Plakat]

31.07. - 15.09.2006
Regenerative Energien.
Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.

Es ist Sommer! Es geht die Kunde um, es sei der heißeste Sommer seit Aufzeichnung der Wetterdaten! Menschen sind ausgelassen! Menschen leiden! Verantwortlich für die Hitze ist eine feuerrote Kugel ganz weit oben, ganz weit weg. Sie macht die Tage länger, erwärmt die Erde und die Seen, setzt Hormone frei, bräunt die Haut, bringt uns ins Schwitzen, lässt uns von Urlaub träumen und sicherlich findet jeder noch vieles Gute oder vieles Schlechte an der Sonne, an der Hitze.
Etwas Gutes hat die Sonne auf jeden Fall, sie kann mit Hilfe von Sonnenkollektoren Energie erzeugen. Da diese Energiequelle sich nach menschlichem Ermessen nicht verbraucht - im Gegensatz etwa zum Erdöl, wird sie als alternativ bzw. als regenerativ bezeichnet.
In der Ausstellung im Informationszentrum der Universitätsbibliothek werden weitere Formen bzw. Quellen regenerativer Energie vorgestellt. Bücher aus den Beständen der Universitätsbibliothek bieten Informationen zum Thema allgemein sowie speziell zu den Energiequellen: Sonne, Wasser, Wind und Bioenergie.

Verantwortlich für die Zusammenstellung und Gestaltung der Ausstellung sind Auszubildende zu Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Bibliothek

15.09. - 03.11.2006
Nationallizenzen.
Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.
Mit dem System der überregionalen Informationsversorgung fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft die Bereitstellung eines umfassenden Angebots hochspezialisierter Literaturbestände und digitaler Informationsquellen für die wissenschaftliche Forschung in Deutschland.
Die Lizenzen sind für alle Mitglieder der Hochschulen und Forschungseinrichtungen der Bundesrepublik Deutschland freigeschaltet und über die Campus-Netzwerke kostenfrei zu erreichen. Die Ausstellung stellt das Angebot vor und soll allen Bibliotheksnutzerinnen und -nutzern die Nationallizenzen anhand einiger Beispiele (Beispiel ECCO als pdf-Datei) näher bringen.
Mehr Informationen unter: http://www.nationallizenzen.de/


2007

09.10.2006 - 4.1.2007
Der Umgang mit dem kommunistischen Erbe in Ungarn nach 1989 im Spiegel der deutschen und ungarischen Literatur.
Im Foyer der Universitätsbibliothek.

Zum 50. Jahrestag der ungarischen Revolution und des Freiheitskampfes von 1956 werden ungarische und deutsche Publikationen gezeigt, die die Geschichte Ungarns unter der sowjetkommunistisch geprägten Regierung behandeln (1945-1989) und nach der Wende erschienen sind. Zu sehen sind auch Fotografien aus dem Historischen Archiv der Staatssicherheitsdienste (Állambiztonsági Szolgálatok történeti Levéltára).

[Ausstellungskatalog] [Plakat]

06.11.2006 - 16.03.2007
Neuerwerbungen
der Universitätsbibliothek.
Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.

11.01. - 09.03.2007
Die Dewey-Dezimalklassifikation und der deutschsprachige Raum
Im Foyer der Universitätsbibliothek

Die Ausstellung informiert über die Dewey-Dezimalklassifikation (DDC), das am weitesten verbreitete Verfahren der Welt zur inhaltlichen Ordnung von Bibliotheksbeständen. Die Klassifikation liegt seit Kurzem auch in einer deutschen Übersetzung vor und wird von der Deutschen Nationalbibliothek für die nationalbibliographische Erschließung angewandt. Die deutschsprachige DDC-Ausgabe findet nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich, der Schweiz und Südtirol Anwendung.
In der Universitätsbibliothek Wien wurde aus diesem Anlass eine Wanderausstellung zur DDC gestaltet. Diese ist nun erstmals in Deutschland zu sehen.

In Deutschland war die Bibliothek des John-F.-Kennedy-Instituts für Nordamerikastudien (JFKI) im Jahr 2000 eine der ersten Bibliotheken, die die DDC für die Aufstellung ihrer Bücher eingeführt hat. Die Universitätsbibliothek nutzt die oberen Hierarchieebenen der DDC fuer die fachliche Gliederung des Datenbankangebots im Bibliotheksportal und wird demnächst auch im Online-Katalog eine Suche nach DDC - schwerpunktmässig für neuere Bestände des JFKIs - anbieten können.
Damit Bibliotheksbenutzer unter tausenden von Büchern genau das finden, was sie interessiert, gibt es Klassifikationssysteme wie die DDC, die auf den amerikanischen Bibliothekar Melvil Dewey (1851-1931) zurückgeht und besonders in Nordamerika weit verbreitet ist. Dort kennt fast jedes Kind die Zahlenkolonnen, die anzeigen, ob das Buch über Präsident Reagan im Politik-Regal oder doch bei der Geschichte zu finden ist. In New York gibt es sogar ein "Library Hotel", dessen Zimmer nach der DDC nummeriert sind; der Hotelgast findet in seinem Zimmer Bücher vor, die der jeweiligen DDC-Themengruppe entsprechen.
Eine Wanderausstellung der Universitätsbibliothek Wien.
Homepage der Wanderausstellung: http://www.oegdi.at/DDC-DACHS/

[Fotoimpressionen von der Austellungseröffnung] [Plakat]

12.03. - 30.04.2007
Neuerwerbungen
der Universitätsbibliothek.
Im Foyer der Universitätsbibliothek.

19.03. - 04.05.2007
50 Jahre Römische Verträge.
Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.
Die kleine Ausstellung des Dokumentationszentrums Vereinte Nationen - Europäische Union der Universitätsbibliothek erinnert mit Fotos, Dokumenten und Publikationen an die Meilen- und Stolpersteine auf dem Weg von den Römischen Verträgen zur heutigen Europäischen Union.

02.04. - 31.05.2007
Lucia Aguirre-Hilbrink: Stadt und Natur "Il y avait un jardin …"
Malerei in Öl und Aquarell.

Im Foyer der Universitätsbibliothek.
Die in Kolumbien geborene Künstlerin stellt in Öl, Aquarell und Mischtechnik gemalte Werke aus.

[Ausstellungskatalog bestellen] [Plakat]

07.05. - 30.06.2007
Digitale Ressourcen zum Thema Holocaust/Nationalsozialismus
Ausstellung anläßlich der Langen Nacht der Wissenschaften 2007
Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.
Die UB präsentiert im Informationszentrum eine kleine Ausstellung mit entsprechenden Datenbanken, wie beispielsweise die DFG-finanzierte Nationallizenz „Testaments to the Holocaust“, die einzigartiges Material aus der Wiener Library in London, der ältesten Holocaust-Forschungseinrichtung der Welt, enthält, sowie CD-ROMs/DVDs (Auschwitz-Prozess, Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher, Enzyklopädie des Nationalsozialismus) und weitere Internetdatenbanken (Nationalsozialismus, Holocaust, Widerstand und Exil 1933-45, Cinematographie des Holocaust).
[Flyer zur Ausstellung]

05.07. - 12.07.2007
Karikiert: Frauen in Ägypten, Deutschland und Marokko
Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.
Die Ausstellung begleitet die Konferenz "Humor in der arabischen Welt" (5. Juli bis 7. Juli 2007) und zeigt marokkanische und ägyptische Karikaturen gemeinsam mit einer Auswahl von Originalzeichnungen aus der Serie "Die Paar Probleme" von Peter Gaymann. Seine Karikaturen, die Alltagssituationen deutscher Paare portraitieren, verweisen auf Grenzen, Probleme und neue Herausforderungen in der hiesigen Diskussion um Gleichberechtigung, work-life-balance und neue Rollenbilder. Sie spiegeln das Bild der ägyptischen und marokkanischen Frau mit der deutschen Genderdebatte.

09.06. - 21.09.2007
Literatur zum Thema Holocaust in den Bibliotheken der Freien Universität Berlin
Ausstellung anläßlich der Langen Nacht der Wissenschaften 2007
Im Foyer der Universitätsbibliothek.
Die gezeigte Literatur ist als Auswahl zu verstehen. Vollständigkeit war nicht angestrebt, weder über die im Bibliothekssystem der FU vorhandenen Titel, noch war beabsichtigt, in diesem Rahmen eine auch nur annähernd vollständige Bibliographie zu erarbeiten. Hauptgesichtspunkt bei der Auswahl war es, Literatur von und über die Möglichkeit des Überlebens im Holocaust zu zeigen, als Anregung zu eigenen Arbeiten und parallel zu der Präsentation des Visual History Archive (über 50.000 Interviews mit Holocaust-Überlebenden) durch die CeDiS in der "Langen Nacht der Wissenschaften 2007". [Plakat]

3.9. - 9.10.2007
Bibliotheken - wie alles begann
Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.
Eine Ausstellung rund um Buch und Bibliotheksgebäude im Mittelalter, im Barock und in den Goldenen 20er Jahren, erarbeitet von den Auszubildenden des 3. Lehrjahres der "Fachangestellten für Medien und Informationsdienste".

26.09. - 30.11.2007
Victor Otto Stomps. Verleger, Herausgeber, Autor
Ausstellung mit Material aus der Sammlung Hendrik Liersch zum 110. Geburtstag von V.O. Stomps
Im Foyer der Universitätsbibliothek.
Die Ausstellung informiert über den Autor, Herausgeber und Verleger Victor Otto Stomps (1897-1970) und und zeigt zahlreiche Druckwerke, die in den von Stomps gegründeten Verlagen Die Rabenpresse (Berlin, 1926-1937), Die Eremiten Presse (Frankfurt/Main) und Die Neue Rabenpresse (Berlin 1967-1970) erschienen sind. Zu sehen sind zudem Briefe, Einladungen zu Lesungen und auch Lohndrucke der Druckerei Stomps und Gebser, welche der Verleger der Corvinus Presse, Hendrik Liersch, seit 1978 zusammengetragen hat.

Zur Ausstellung erscheint in der Corvinus Presse ein Katalog zum Preis von € 15, der auch in der Leihstelle der UB erworben werden kann.

[Informationsblatt mit Büchern aus der Rabenpresse im Besitz von Bibliotheken der Freien Universität Berlin (pdf-Datei)] | [Plakat] | [Ausstellungskatalog bestellen]

[Impressionen von der Ausstellungseröffnung]

13.10. - 30.11.2007
Erich Auerbach - Romanist und Literaturwissenschaftler
Ausstellung zum 50. Todestag
Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.
Die Ausstellung erinnert an den bedeutenden Romanisten und Literaturwissenschaftler Erich Auerbach (geb. 1892, gest. 13.10.1957). Sein Hauptwerk, "Mimesis. Dargestellte Wirklichkeit in der abendländischen Literatur", entstand 1942-45 im Istanbuler Exil und erschien 1946 in der Schweiz; die erweiterte und verbesserte Fassung von 1959 ist heute unverändert in der mittlerweile 10. Auflage erschienen. "Mimesis" wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und wird fast wie ein Primärtext behandelt und studiert.
Die Ausstellung zeigt die wichtigsten Werke E. Auerbachs sowie einige Briefeditionen vor dem Hintergrund der Stationen seines Lebens als Bibliothekar, Wissenschaftler und Universitätslehrer: Berlin 1919-1929, Marburg 1929-1936, Istanbul 1936-1947, USA 1947-1957 (Pennsylvania State College, Princeton, Yale).

[Infoblatt zur Ausstellung mit Literaturauswahl und Bestandsnachweisen für die Bibliotheken der Freien Universität Berlin (pdf-Datei)] | [Plakat]


2008

3.12.2007 - 15.02.2008
Ulrich Uffrecht: Intentionen
Im Foyer der Universitätsbibliothek.
Ulrich Uffrecht, geboren in Sachsen-Anhalt, studierte Kunsterziehung und Deutsch, unterrichtet seit 1969 und wirkt seit 1982 als Kunsterzieher an verschiedenen Schulen, zur Zeit an der Fachschule für Sozialpädagogik "Sala Kochmann" in Berlin-Treptow.
Im Jahr 2000 begann er zu malen, zunächst gegenständlich, L. Feininger war sein künstlerisches Vorbild, dann entwickeln sich die Bildinhalte zunehmend hin zum Abstrakten. Ausgestellt werden 17 Bilder in Öl auf Leinwand aus den Jahren 2000 - 2007.
[Plakat]
Homepage von Ulrich Uffrecht
[Impressionen von der Ausstellungseröffnung] [Ausstellungskatalog bestellen]

5.12.2007 - 22.1.2008
F wie Freiheit
Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.
Ausstellung mit Büchern der UB, die den Begriff Freiheit im Titel enthalten
Die Freie Universität Berlin ist Partnerin im Jahr der Geisteswissenschaften und steht beim "ABC der Geisteswissenschaften" für den Buchstaben "F wie Freiheit".
1394 Treffer für Bücher bekommt man im FU-Katalog allein bei einer Recherche nach UB-Bestand mit dem Begriff "Freiheit" im Titel. Dazu kommt noch der Altbestand (vor 1990), der derzeit zumindest zum grossen Teil im alten Zettelkatalog nachgewiesen ist.
Die UB zeigt eine Auswahl von Büchern aus allen Wissensgebieten mit Autoren wie z. B. Nelson Mandela, Kofi Annan, Theodor W. Adorno, Max Horkheimer, Ernst Bloch, Erich Kästner uvam.

25.2.2008 - 15.04.2008
Gotthilf Weisstein und sein verschollenes Werk
Im Foyer der Universitätsbibliothek.

Das Büchersammeln und die Bibliophilie sind nur eine Facette des Lebenswerkes von Gotthilf Weisstein (1852-1907); die Hinterlassenschaft an Zeitungs- und Zeitschriftenbeiträgen ist sehr umfangreich und so gut wie unbekannt. In vielen Fällen sind Weissteins materialreiche Aufsätze die einzigen Überlieferungsträger für Briefe und Nachlaßmaterialien deutscher Dichter und Gelehrter, Schauspieler und Theaterleute. Weissteins umfangreiche Sammlung an Manuskripten, Briefen und anderem Kleinmaterial ist im Zweiten Weltkrieg vernichtet worden. Die von Weisstein in den letzten beiden Jahrzehnten des 19. und den ersten 7 Jahren des 20. Jahrhunderts publizierten Materialien liegen verborgen in den Zeitungsbeständen der Bibliotheken und sind mit den verfügbaren bibliographischen Hilfsmitteln nicht aufzufinden.
Mit der Präsentation exemplarischer Beispiele soll auf die Notwendigkeit der Erhaltung und bibliographischen Erschließung dieser Materialien hingewiesen werden.

[Info (pdf-Datei)] | [Plakat]

25.2.2008 - 14.5.2008
Neuerwerbungen
der Universitätsbibliothek.
Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.

22.4.2008 - 13.06.2008
Ursula Eckertz-Popp: Fotografien zu Texten aus Fontanes Wanderungen durch die Mark Brandenburg
Im Foyer der Universitätsbibliothek.

In den Jahren nach der Grenzöffnung durchstreifte die Fotografin der Universitätsbibliothek, Ursula Eckertz-Popp, die Umgebung Berlins. Mit im Gepäck hatte sie ihre Kamera und Fontanes "Wanderungen durch die Mark Brandenburg". Viele stimmungsvolle Motive, die sich seit den Zeiten Fontanes kaum verändert haben, animierten sie, diese Orte in Bildern festzuhalten. Dabei bestätigte sich für Ursula Eckertz-Popp Fontanes viel zitierter Satz (1861): "Ich bin die Mark durchzogen und habe sie reicher gefunden, als ich zu hoffen gewagt habe".
Aus dem Bestand der Universitätsbibliothek ist begleitend zu den Fotografien eine kleine Auswahl von Ausgaben der "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" sowie Sekundärliteratur zu sehen.

Mit der Präsentation exemplarischer Beispiele soll auf die Notwendigkeit der Erhaltung und bibliographischen Erschließung dieser Materialien hingewiesen werden.

[Info (pdf-Datei)]| [Plakat]

19.5.2008 - 27.6.2008
Afrikanische Kunst
Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.
Die Universitätsbibliothek zeigt Bücher, die die Entwicklung afrikanischer Kunst gestern und heute thematisieren. Anlass dieser Ausstellung ist, dass die Freie Universität Berlin als erste Universität in Deutschland einen Lehrstuhl erhält, der sich der Kunst Afrikas, ihrer Geschichte und ihrer Wirkung in Europa und weltweit widmen wird. Damit soll der kulturellen Eigenständigkeit der afrikanischen Kunst und ihrer Bedeutung für die Moderne Rechnung getragen werden.

20.6.2008 - 11.07.2008
Ut Pictura Poesis: The Art of Working with Poetry
Im Foyer der Universitätsbibliothek.
Ut pictura poesis - wie in der Malerei, so in der Dichtung.
Das geflügelte Wort, geprägt vom römischen Dichter Horaz, beschreibt das Poesie-Projekt zwischen einer 6. Klasse der Charles-Dickens-Grundschule und der Seminargruppe "Literatur und Medien im Kontext des Englischunterrichts" der Freien Universität Berlin zum Thema Ekphrasis.
Im Zuge des Projekts haben sich zwanzig Schülerinnen und Schüler und acht Studierende gegenseitig an ihren Lernorten be­sucht, zudem wurde ein gemeinsamer Besuch des Bode-Museums realisiert. Sowohl die gemeinsame Erarbeitung der Gedichte "Symphony in Yellow" von Oscar Wilde und "Don't Let that Horse" von Lawrence Ferlinghetti als auch deren künstlerische Umsetzung seitens der Schüler/innen standen dabei im Mittelpunkt. Die Früchte dieser Arbeit sind Gegenstand dieser Ausstellung.
Vor dem Hintergrund einer kontinuierlich kritisierten Bildungsrealität ist diese Ausstellung ein Beispiel einer gelungenen Kooperation zwischen Schule und Universität, von der sowohl die Schüler, als auch die angehenden Lehrer profitieren konnten.

[Plakat] [Faltblattbroschüre (pdf-Datei)] [Einlegeblatt 1 (pdf-Datei)] [Einlegeblatt 2 (pdf-Datei)] [Impressionen von der Ausstellungseröffnung]

17.07.2008 - 29.08.2008
Interregnum: Fotolithographien von George Grosz
Im Foyer der Universitätsbibliothek.
George Grosz (1893-1959), erfolgreicher Maler und Graphiker der Zeit der Weimarer Republik, hat 1936 im amerikanischen Exil unter dem Titel "Interregnum" eine Folge von 64 Fotolithographien publiziert. Grosz zeichnet Menschen und Verhältnisse in Deutschland zwischen den Jahren 1918 - 1933 in bissigen Satiren und Karikaturen: die aus dem Schrecken des Krieges Zurückgekehrten, die Kriegsgewinnler und die Reichen neben den mageren Gestalten der unteren Schichten, die Anhänger der Nationalsozialisten und die Flaneure in der Großstadt.
In Amerika hatte die Mappe "Interregnum" keinen Erfolg, von 300 geplanten Exemplaren sind nur etwa 60 gedruckt worden.
Die Universitätsbibliothek der Freien Universität konnte 1973 das Exemplar Nr. 52 für 3.500 D-Mark auf einer Auktion ersteigern [Rara-Bestand: Signatur 42/73/21467(6)]. Gezeigt werden 19 der 64 Lithographien; dazu der Nachdruck , der 1976 nach dem Original aus dem Besitz der Universitätsbibliothek hergestellt wurde, sowie ausgewählte Literatur zu Grosz.

[Plakat] [Infoblatt] (PDF-Datei)

8.8.2008 - 2.10.2008
60 Jahre Berliner Luftbrücke 1948-2008
Ausstellung mit Büchern der Universitätsbibliothek

Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.
Vor 60 Jahren, im Juni 1948, antworteten die Westmächte mit der Luftbrücke auf die Blockade der drei westlichen Sektoren Berlins. In den folgenden Monaten brachten amerikanische und britische Maschinen auf mehreren hunderttausend Flügen Millionen Tonnen Lebensmittel und alles Lebensnotwendige nach West-Berlin. Erst am 12. Mai 1949 wurde die Blockade durch die sowjetischen Verantwortlichen aufgehoben.

08.09.2008 - 31.10.2008
Architekturtraktate im Spannungsfeld zwischen Theorie und Praxis
Im Foyer der Universitätsbibliothek.
Das Kunsthistorische Institut der Freien Universität Berlin besitzt in der Rara-Sammlung der Bibliothek wertvolle Traktate zur Kunst- und Architekturtheorie des 16. bis 18. Jahrhunderts. Die Ausstellung präsentiert erstmals eine Auswahl von 48 der wichtigsten architektonischen Schriften aus diesem bibliophilen Schatz, darunter zahlreiche Erstausgaben.
Thematisch liegt der Fokus auf der Rezeption dieser Architekturtraktate in der zeitgenössischen Baupraxis. Die ausgewählten Bücher reflektieren, beeinflussen oder ignorieren die Regeln und Traditionen des praktischen Bauens. Zudem ist von Interesse, von wem und für wen die oft reich illustrierten Traktate und Vorlagenwerke verfasst wurden bzw. welche Motivation hinter der jeweiligen Schrift stand. Die Ausbildung eines Architekten in der Frühen Neuzeit war noch nicht kanonisiert; die Ausstellung zeigt, welchen Beitrag die Architekturtraktate für die Architektenausbildung leisteten.
Der außergewöhnliche Buchbestandes der Kunsthistorischen Bibliothek stammt größtenteils aus dem Nachlass des Kieler Kunsthistorikers Arthur Haseloff (1872-1955). Auch die Provenienzen der einzelnen Bücher wurden im Rahmen der Ausstellung erforscht.
Das Projekt ist aus einem am Kunsthistorischen Institut der Freien Universität Berlin von Frau Prof. Dr. Christiane Salge veranstalteten Hauptseminar zur "Architekturtheorie der Frühen Neuzeit" entstanden. Die Ausstellung sowie der dazu erschienene Katalog (220 Seiten, Preis 8 € - zu erwerben in der Leihstelle) wurden in enger Zusammenarbeit mit den Studierenden entwickelt und realisiert.

[Plakat] [Einladung zur Finissage] (PDF-Datei) [Ausstellungskatalog bestellen]

13.10.2008 - 25.11.2008
Berliner Siedlungen der 20er Jahre auf der UNESCO-Weltkulturerbe-Liste
Ausstellung mit Büchern der Universitätsbibliothek

Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.
Das Welterbe-Komitee hat am 07.07.2008 beschlossen, sechs Siedlungen der Berliner Moderne in die Welterbe-Liste der UNESCO aufzunehmen.
Die sechs Siedlungen entstanden zwischen 1913 und 1934. Architekten wie zum Beispiel Bruno Taut, Walter Gropius und Hans Scharoun entwickelten eine Philosophie des Neuen Bauens und gaben Antwort auf die Wohnungsnot nach dem Ersten Weltkrieg: moderne, bezahlbare Wohnungen mit Küchen, Bädern und Balkonen, in Häusern ohne Hinterhof und Seitenflügel, dafür mit Licht, Luft und Sonne. Die qualitätsvolle Baukunst, die Formensprache, die Wohnungsgrundrisse und die städtebaulichen Figuren der Siedlungen wurden zum Vorbild für das ganze 20. Jahrhundert.
Ein Großteil der Texte der Ausstellung über die Berliner Siedlungen basiert auf Informationen von der empfehlenswerten Webseite des Landesdenkmalamtes.

3.11.2008 - 28.11.2008
Verwehte Schönheit. Fotografien von Hermann J. Müller, Berlin

Im Foyer der Universitätsbibliothek
Amrum - Dünenlandschaften, Watt, weite Himmel, diese Motive faszinierten den Fotografen Hermann Josef Müller seit seiner Jugendzeit.
Die Fotografien, über viele Jahre entstanden, sind keine Momentaufnahmen, sondern sie zeigen eine Entwicklung, sind inszeniert in Erwartung des richtigen Lichtes, des richtigen Moments.
Parallel zum "3. Europäischen Monat der Fotografie" werden 13 Schwarz / Weiß-Fotografien gezeigt, teilweise auf Infrarotfilm teilweise auf Schwarz/Weiß-Film aufgenommen, handwerklich präzise und sicher im Ausdruck.

[Plakat] [Impressionen von der Ausstellungseröffnung] [Ausstellungskatalog bestellen]


2009

28.11.2008 - 06.02.2009
Leben mit Gracián - Werk und Wirkung eines Moralisten

Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.
"Alles hat heutzutage seinen Gipfel erreicht, aber die Kunst, sich geltend zu machen, den höchsten …". So beginnt das 1647 erschienene Hand-Orakel des Baltasar Gracián (1601-1658) in der Übersetzung Arthur Schopenhauers, der von sich bekannte: "Mein Lieblingsautor aber ist dieser philosophische Gracián".
Gezeigt werden aus Anlaß des 350. Todestages des spanischen Jesuiten zahlreiche Ausgaben seiner Werke, darunter Faksimile-Drucke der Erstausgaben, Originalausgaben von Büchern, aus denen Gracián sein gelehrtes Wissen schöpfte, sowie Übersetzungen ins Französische, Deutsche, Englische und Niederländische und wichtige Sekundärliteratur. Besonders das Hand-Orakel (Oráculo manual y arte de prudencia), hat von Beginn an viele Leser gefunden und ist bis heute in unzähligen Ausgaben erschienen.
Das Konzept der Ausstellung stammt von Prof. Sebastian Neumeister / Institut für Romanische Philologie der FU Berlin, der vom 27.-29.11.2008 das Dritte Internationale Kolloquium über Baltasar Gracián aus Anlaß seines 350. Todestages veranstaltet.

[Plakat] [Impressionen von der Ausstellungseröffnung]

08.12.2008 - 15.02.2009
60 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
"Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren."

Im Foyer der Universitätsbibliothek.
Das Dokumentationszentrum Vereinte Nationen - Europäische Union (UN-EU) der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin zeigt eine Ausstellung anläßlich des 60-jährigen Jubiläums der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR).
Die Ausstellung ist in drei Themenkomplexe gegliedert: die Entstehungsgeschichte der Universal Declaration of Human Rights 1945 - 1948, das menschenrechtliche Schutzsystem der Vereinten Nationen (internationale Menschenrechtsverträge und Vertragsorgane, High Commissioner of Human Rights und Human Rights Council) und die Menschenrechte in Deutschland (Grundrechte und Menschenrechte, deutsche Menschenrechtspolitik).
Zusätzlich wird ein Menschenrecht exemplarisch als Querschnittsthema behandelt: das Recht auf Bildung in der Menschenrechtsdeklaration, seine Kodifizierung durch internationale Menschenrechtsverträge, die Überwachung seiner Umsetzung durch die menschenrechtlichen Schutzmechanismen der Vereinten Nationen und die Situation in Deutschland.
Zu jedem Thema werden neben den erläuternden Texten ausgewählte Veröffentlichungen aus dem Bestand der Universitätsbibliothek präsentiert, ergänzt durch UN-Dokumente und Bildmaterialien. Begleitend gibt es eine kleine Buchausstellung zum Schwerpunkt "Philosophie der Menschenrechte".

[Dokumentation zur Ausstellung in der Universitätsbibliothek) [Plakat] [Impressionen von der Ausstellungseröffnung]

10.02.2009 - 27.03.2009
Darwin und sein Erbe
Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.

Charles Darwins Werk "Die Entstehung der Arten" sorgte vor 150 Jahren für eine Revolution des Weltbildes. Er beschreibt die Entstehung der Arten als das Ergebnis von Evolution. Seine Theorie, die in letzter Konsequenz die Schlussfolgerung zulässt, dass der Mensch vom Affen abstammt bzw. dass Mensch und Affe einen gemeinsamen Vorfahren haben, erhitzte damals die Gemüter und auch heute können sich beispielsweise christlich-fundamentalistische Anhänger der Schöpfungslehre nicht mit der Erklärung der Welt durch die Evolutionstheorie abfinden.
Am 12. Februar jährt sich die Geburt des englischen Naturforschers zum 200. Mal. Die Ausstellung zeigt Bücher aus dem Bestand der Universitätsbibliothek, die sich mit Darwin, der Evolutionstheorie und deren Wirkung bis heute auseinandersetzen.

01.04.2009 - 05.06.2009, verlängert bis zum 12.06.2009
RA RA RA: Felix Martin Furtwängler - Privatpresse Berlin: EIGENARTIGE DRUCKWERKE
Im Foyer und Informationszentrum der Universitätsbibliothek.

Die Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin (UB) besitzt einige Werke des Buchkünstlers und Malers Felix Martin Furtwängler. Der für eine "junge" Universitäts- und Gebrauchsbibliothek ungewöhnliche Bestand an Pressendrucken und Künstlerbüchern stammt aus der Zeit, als die UB Pflichtexemplarbibliothek für West-Berlin war (1952 - 1994) und mit der Archivierung der regionalen Buchproduktion beauftragt war.
Als "Pflichtexemplare" kamen auch die Werke Furtwänglers in den Bestand der UB. Sie wurden hauptsächlich in den Jahren 1985 und 1986 von der UB angekauft. Manches kam später als Geschenk dazu, vor allem "Ephemeres": Neujahrsgrüße, Plakate, Einladungen, denen Furtwängler oft Originalgraphiken beilegte. Fast alle seine Werke gehören wegen ihres künstlerischen Charakters und der meist sehr kleinen Auflage als Raritäten in die Rara-Sammlung der UB, deshalb der Titel der Ausstellung "RA RA RA".
Felix Martin Furtwängler arbeitet für seine Bücher mit verschiedenen graphischen Techniken: Holzschnitt, Linolschnitt, Radierung (Kaltnadel und Aquatinta). Er kombiniert Techniken und arbeitet mit Übermalungen. Auch die Majuskel-Buchstaben entwirft und schneidet er selbst. Er druckt vorzugsweise auf Büttenpapiere. Furtwängler hat Texte von Dante, Michelangelo, Eduard Mörike, Jean Paul, Gottfried Benn, Walter Mehring, Georg Trakl u.v.a.m. ausgewählt; sie stellen Grundlage und Anregung für seine Bilder, Graphiken und Farb-Figuren-Buchstaben-Collagen dar. Um Illustrationen im eigentlichen Sinn handelt es sich nicht. Oft haben die Texte ernste Inhalte: Angst, Gewalt, Krieg, Trostlosigkeit, Einsamkeit, die bedrohte Umwelt scheinen wichtige Motive zu sein. Viel Schwarz findet sich, zusammen mit bunten Farben ergibt sich aber doch ein eher heiterer Eindruck. Die Schuber, in denen die Bilderfolgen verwahrt werden, sind selber Kunstwerke und zum großen Teil von Furtwängler eigenhändig gearbeitet und gestaltet.
Die Ausstellung zeigt Werke der 1980er-Jahre aus dem UB-Bestand, sowie neueste Arbeiten Furtwänglers aus seinem eigenen Besitz. Der Künstler wird am Vormittag des 7. Mai 2009 im Zusammenhang mit der Präsentation der 2ten Jahresmappe (Privat Presse Berlin) in der Ausstellung anwesend sein.
Felix Martin Furtwängler schreibt auch selber: der im Infoblatt abgedruckte Text "Schnitt in Zeit" macht den Prozeß des Schreibens, Assoziierens, Schneidens und Komponierens von Buchstaben und Figuren nachvollziehbar.

[Infoblatt] (pdf-Datei) [Impressionen von der Ausstellungseröffnung] [Plakat]

22.06.2009 - 02.09.2009
Bhopal 1984 - die Chemiekatastrophe. 25 Jahre Warten auf Gerechtigkeit

Im Foyer der Universitätsbibliothek
Eine Ausstellung der Amnesty International Hochschulgruppe der Freien Universität Berlin in Kooperation mit Greenpeace.
In der Nacht des 2. Dezember 1984 ereignete sich im nordindischen Bhopal ein folgenschwerer Unfall: Tonnen hochgiftiger Industriegase konnten ungehindert aus einer Chemiefabrik des US-Unternehmens Union Carbide Corporation entweichen. Innerhalb weniger Tage starben über 7.000, im Laufe der folgenden Jahrzehnte über 22.000 Menschen an den Folgen der Gaseinwirkungen. Bis zu 500.000 Menschen erlitten außerdem schwerwiegende Verletzungen. Viele wurden arbeitsunfähig oder haben noch immer keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Obwohl Union Carbide im Vorfeld des Unfalls viele der vorgeschriebenen Sicherheitsstandards aus Kostengründen vernachlässigt hatte, weigert sich das Unternehmen, das mittlerweile von Dow Chemical übernommen wurde, bis zum heutigen Tag, das Gelände zu dekontaminieren und die Opfer angemessen zu entschädigen. Aufgrund eines außergerichtlichen Vergleichs zwischen der indischen Regierung und dem Konzern ist nach wie vor niemand für das Gasunglück und seine Folgen zur Verantwortung gezogen worden.

[Infoblatt] (pdf-Datei) [Einführung von Michael Gottlob (Amnesty International, Indien-Kogruppe) in das Ausstellungsthema] (pdf-Datei) [Impressionen von der Ausstellungseröffnung] [Plakat]

10.07.2009 - 18.09.2009
Calvin - der Genfer Reformator

Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek.
Johannes Calvin (1509 - 1564) gilt einerseits als energischer Verfechter von Glaubens– und Sittenstrenge, andererseits als Organisator eines gerechten Gemeinwesens, als einfühlsamer Seelsorger sowie als Gelehrter und Theologe. Die reformierten Kirchen, die auf seine Lehren zurückzuführen sind, haben sich auf alle Kontinente verbreitet, bilden jedoch nur in wenigen Ländern wie in der Schweiz, Schottland und den Niederlanden die Mehrheitskirche.
Am 10. Juli jährt sich die Geburt des Reformators zum 500. Mal. Die Ausstellung zeigt Bücher aus dem Bestand der Universitätsbibliothek, die sich Leben und Werk und dem Einfluss Calvins auf die Kirche auseinandersetzen.

07.09.2009 - 30.10.2009
Farben bereichern unser Leben: tierische und pflanzliche Farbstoffe

Im Foyer der Universitätsbibliothek
Seit Jahrtausenden werden tierische und pflanzliche Farbstoffe benutzt, um Stoffe und Speisen zu färben. Es gibt Hunderte pflanzliche Farbstoffe, aber nur wenige tierische Farbstoffe. Die Ausstellung, die Dr. Martin Börnchen in mehr als zweijähriger Vorbereitungszeit zusammenstellte, zeigt auf zahlreichen Tafeln und in Vitrinen einige der wichtigsten natürlichen Farbstoffe und ihre Verwendung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem kostbarsten tierischen Farbstoff, dem Purpur, dem Farbstoff der Könige. Er ist so wertvoll, weil für ein Gramm über 10.000 Purpurschnecken ihr Leben lassen müssen. Verschiedene Schildläuse sind Lieferanten des roten Farbstoffs Karmin, der nicht nur zum Färben von Stoffen, sondern auch für Lebensmittel verwendet wird. Von den pflanzlichen Farbstoffen werden der Krapp (rot), der Safran (gelb), die Färberdistel (rot/gelb) und Indigo aus der Indigopflanze und dem Färberwaid (blau) gezeigt. Ergänzend werden die Eisengallus-Tinte und der erste synthetische Farbstoff, das Mauvein, vorgestellt. Anschauliche Objekte - Pflanzen, Schneckenschalen, auch antike, gefärbte Stoffe, sogar ein krapp-rot und indigo-blau gefärbter preußischer Uniformmantel, gefärbte Speisen - ergänzen die Ausstellung.

[Ausstellungskatalog] [Impressionen von der Ausstellungseröffnung] [Ausstellungskatalog bestellen] [Plakat]

In den Vitrinen des Informationszentrums im 1. OG wurden ergänzend Bücher der Universitätsbibliothek zum Thema Farbe gezeigt.


2010

09.11.2009 - 08.01.2010
Ursula Eckertz-Popp: Berlin 1989 - die große Wende:
Fotoausstellung zum 20. Jahrestag des Mauerfalls

Im Foyer der Universitätsbibliothek.
In der Fotoausstellung hat Ursula Eckertz-Popp, Fotografin an der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin, ihre Erfahrungen an der Berliner Mauer vor und während der Wendezeit fotografisch festgehalten. Die Ausstellung beschäftigt sich mit drei Themenfeldern:

  1. Rückblick auf das geteilte Berlin (Szenen aus der Stadt, die Mauer an der Bernauer Straße, Glienicker Brücke, Potsdamer Platz).
  2. Die Öffnung der Mauer in Berlin (Brandenburger Tor, weitere Plätze im innerstädtischen Bereich).
  3. Die Mauer als "open-air"-Galerie: Schon vor 1989 wurde die westliche Seite der Mauer als öffentliche Leinwand genutzt. Nach der Wende gestalteten namhafte aber auch weniger bekannte Künstlerinnen und Künstler einen Teil der Mauer zur East-Side-Gallery im Stadtbezirk Friedrichshain.
  4. Die "grenzenlose" Bewegungsfreiheit.

[Video-Impressionen von der Ausstellungseröffnung (als Flash-Datei)]
[Foto-Impressionen von der Ausstellungseröffnung] [Ausstellungskatalog bestellen] [Plakat]

08.03.2010 - 29.04.2010
Wolfgang Nieblich - Bücherwelten
Bücher, Buchobjekte, Lesebilder und eine Installation

Im Foyer der Universitätsbibliothek.
Aus Büchern, Bestandteilen von Büchern, Resten von Büchern schafft der Berliner Künstler Wolfgang Nieblich seit mehr als 25 Jahren Buchobjekte und Kunstwerke. Die erste Ausstellung seiner oft bizarren und provozierenden Werke zeigte die Universitätsbibliothek der FU Berlin schon 1983/84.
Bevor der Bibliotheksbesucher den gewohnten Bücher- und Medienbestand erreicht, bietet sich ihm in den kommenden Wochen ein völlig anderes Bild: Bücher wie auf Stiele aufgespießt, Bücher als Grund, in den sich ein Wiegemesser eingräbt, ins Bild gesetzte Begriffe wie Lesefieber und Buchweizen; gezeigt werden auch zu Collagen arrangierte Signaturschilder, Ex Libris und Buchbinderzeichen und die Rauminstallation "The Black Forrest oder der Medienwald".
Aus seinem Privatbesitz und aus dem Bestand der Universitätsbibliothek präsentiert Nieblich eine Werkauswahl der letzten Schaffensjahre in sechs thematischen Gruppen, darunter zu Themen wie "Die Bibliotheken brennen" und "Kunst und Geld".

[Begleitheft zur Ausstellung (pdf-Datei)]
[Foto-Impressionen von der Ausstellungseröffnung] [Plakat]

06.05.2010 - 28.07.2010
Visionen vom Weltende
Faksimiles mittelalterlicher Apokalypse-Handschriften aus der Sammlung Detlef. M. Noack

Im Foyer der Universitätsbibliothek.
Die Apokalypse des Johannes ist das Thema der Ausstellung, die das Kunsthistorische Institut und die Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin im Foyer der Universitätsbibliothek präsentieren.
Gezeigt werden 28 Faksimiles kostbarer mittelalterlicher Handschriften und Inkunabeln, deren eindrucksvolle Bilder den Besuchern den schwer zugänglichen Text durch ihre vielfältigen Imaginationen vermitteln.
Die Ausstellung zeigt herausragende Beispiele der Apokalypseillustration von karolingischen, über altspanische, anglo-normannische, und spätmittelalterliche Handschriften bis zum Beginn des Buchdrucks im 15. Jahrhundert. Einen Schwerpunkt bilden Faksimiles spanischer Manuskripte des 10. bis 13. Jahrhunderts mit dem Kommentar des Beatus von Liébana, deren großformatige Miniaturen durch ihr intensives Kolorit und ihre eindrucksvolle Abstraktion zu den imposantesten Zeugnissen dieser Überlieferung gehören.
Eine digitale Präsentation ermöglicht es, in ausgewählten Codices virtuell zu blättern, Details zu vergrößern und den Zusammenhang von Bibeltext, Bildern und Kommentaren interaktiv zu begreifen.
Die Ausstellung und der begleitende Katalog wurden von Studierenden des kunsthistorischen Instituts der Freien Universität und Mitgliedern der "Arbeitsgruppe Spanische und iberoamerikanische Kunstgeschichte" im Rahmen eines Seminars von Dr. Caroline Zöhl am Kunsthistorischen Institut der Freien Universität Berlin erarbeitet.
Die Exponate stammen größtenteils aus der Sammlung Detlef M. Noack, der sie dem Seminar großzügig zur Verfügung gestellt hat. Durch diese außergewöhnliche Leihgabe wurde die Ausstellung erst ermöglicht. Weitere Leihgaben stammen aus der Staatsbibliothek zu Berlin, der Rara-Sammlung der Bibliothek des Kunsthistorischen Instituts der Freien Universität Berlin und der Bibliothek von Prof. Dr. Eberhard König, Berlin.

[Flyer zur Ausstellung (pdf-Datei)]
[Siehe auch Artikel in der Online-Zeitschrift campus.leben vom 26.05.2010]
[Fotos von der Feier anläßlich der Katalogpräsentation am 3.6.2010] [Plakat]

[Ausstellungskatalog bestellen]

01.06. - 30.07.2010
„fac simile“: Literarische Reproduktionen einst und heute: Faksimile, Nachdruck, Raubdruck, Digitalisat

Im Foyer und Informationszentrum der Universitätsbibliothek.
Texte und Kunstwerke zu imitieren und zu reproduzieren, weil sie bewundernswert, interessant oder einfach wichtig oder schön gefunden werden, scheint ein menschliches Bedürfnis zu sein. Wer auch immer sich ein Original nicht leisten oder beschaffen konnte, aber den Text besitzen oder lesen und studieren wollte, versuchte sich eine Kopie zu besorgen: Antike Texte wurden immer wieder abgeschrieben, vom Altertum bis in die Zeit der Erfindung des Buchdrucks, seitdem werden vorliegende Texte legal reproduziert oder illegal nachgedruckt, illuminierte mittelalterliche Handschriften faksimiliert oder neuerdings digitalisiert. Die Ausstellung zeigt in Auswahl Reproduktionen von Texten und Literatur, im Sinne der Bedeutung von „fac simile“ - „mach’ es ähnlich“. Was bis zum Ende des Mittelalters Aufgabe von Schreibern und Kopisten war, konnte seit der Erfindung des Buchdrucks durch verschiedene Drucktechniken und unter Einsatz von immer weiterentwickelten technischen Hilfsmitteln erreicht werden: Vervielfältigung von Texten und Bildern, Verbreitung und Rezeption von Ideen und Inhalten.

[Flyer zur Ausstellung (pdf-Datei)]

[Faksimile bis Raubdruck: Kostbarkeiten aus den digitalen Beständen der FU Berlin und im WWW: Vortrag zur Langen Nacht 2010 / von Mario Kowalak (ppt-Datei)]

04.08.2010 - 24.09.2010
ERNTEZEIT - Kinderzwangsarbeit auf den Baumwollfeldern Usbekistans
Fotoausstellung

Im Foyer der Universitätsbibliothek.
Die Ausstellung „Erntezeit - Kinderzwangsarbeit auf den Baumwollfeldern Usbekistans“ zeigt Arbeiten des Berliner Fotografen Thomas Grabka. Sie ist in Zusammenarbeit mit dem Usbekisch-Deutschen Forum für Menschenrechte (UGF) entstanden. Direktorin des UGF ist die Journalistin und Menschenrechtsaktivistin Umida Niyazova.
Usbekistan ist einer der weltweit größten Exportstaaten für Baumwolle. Neunzig Prozent des Rohstoffs werden hier noch von Hand gepflückt. Für die beschwerliche Ernte rekrutiert die Regierung der zentralasiatischen Republik vor allem Kinder und Jugendliche. Diese arbeiten oft unter extremen Bedingungen und werden kaum oder gar nicht bezahlt. Die Ausstellung an der Freien Universität beleuchtet Hintergründe der Situation in Usbekistan, stellt internationale Bemühungen zur Abhilfe sowie aktuelle Entwicklungen dar und zeigt Handlungsspielräume und mögliche Alternativen auf.
Thomas Grabka arbeitet seit 1992 als freiberuflicher Fotojournalist für nationale und internationale Medien, etwa für Spiegel, Die Zeit, Süddeutsche Zeitung, Time Magazine oder El Mundo. Seine regionalen Schwerpunkte sind Zentralasien, Naher Osten sowie Nord-, Zentral- und Westafrika. Usbekistan hat er mehrfach bereist. Die Exponate zeigte er erstmals 2004 in der Hauptstadt Taschkent.
Umida Niyazova stammt aus Usbekistan. Die Journalistin und Menschenrechtsaktivistin lebt derzeit in Deutschland. Hier lernte sie Filippa von Stackelberg, Studentin der Freien Universität, kennen. Beide riefen 2009 das Uzbek German Forum (UGF) ins Leben, das sich für die Umsetzung der Menschenrechte speziell in Usbekistan einsetzt.
Die Botschaft der Republik Usbekistan wurde routinemäßig zur Ausstellungseröffnung am 4. August 2010 eingeladen. Es erschien der Botschaftsrat, Herr Abdulaziz Abduganiev, mit einem Begleiter. Herr Abduganiev gab eine eigene Darstellung des Themas und überreichte eine Informationsschrift "Information on Labour Protection in Uzbekistan.

[Foto-Impressionen von der Ausstellungseröffnung] | [Plakat]

[Baumwolle: Mitschnitt eines Beitrag von Vera Block in RBB Kulturradio mit einem Interview mit Umida Niyazova. Gesendet am 09.08.2010 um 11.15 Uhr (wav-Datei)]
Datei lässt sich mit Quicktime oder dem Microsoft-Media-Player anhören: rechte Maustaste - Linkziel speichern und dann durch Doppelklick im Mediaplayer öffnen.

28.09.2010 - 11.11.2010
Bildung durch Bilder - Denkwerk Kunstgeschichte
Eine Ausstellung kunstwissenschaftlicher Unterrichtsprojekte
Im Foyer der Universitätsbibliothek

Bilder umgeben uns überall, im Internet, in den Printmedien oder im öffentlichen Raum. Das Verstehen und kritische Hinterfragen dieser Bilder aber will gelernt sein. Die Methoden der Kunstwissenschaft bieten dafür geeignete Instrumentarien.
In dem Kooperationsprojekt Bildung durch Bilder können Schülerinnen und Schüler kunstwissenschaftliche Arbeitsweisen kennenlernen. Vor Gemälden, Skulpturen, Bauwerken und Filmen schulen sie ihren Blick und sammeln neue Eindrücke und Erkenntnisse. Auf diese Weise können die Jugendlichen ein geisteswissenschaftliches Fach und seine Vorgehensweise erleben und bekommen einen Eindruck vom universitären Studium. Studentische Unterrichtspraktika, Exkursionen und Seminare werden interdisziplinär in den Unterricht verschiedener Fächer eingebunden, hierzu zählen z. B. Geschichte, Deutsch, Latein oder Kunst. In bisher über 50 einzelnen Projekten engagierten sich zahlreiche Studierende sowie Dozentinnen und Dozenten des Kunsthistorischen Instituts gemeinsam mit den Lehrenden der 14 beteiligten Schulen. Das Projekt, das Prof. Dr. Klaus Krüger leitet, wird seit 2006 von der Robert Bosch Stiftung finanziert.
Eine Auswahl der bisherigen Projekte wird nun in einer Ausstellung präsentiert. Die Themen reichen von frühchristlichen Elfenbeintafeln über die Architektur des Absolutismus bis zu den Videoclips der Sängerin Madonna: Inhaltlich und methodisch spiegelt sich die Kunstwissenschaft in diesen Projekten in ihrer ganzen Breite wider. Die Schülerinnen und Schüler lernen aber nicht nur kunstwissenschaftliche Fragestellungen kennen, sondern natürlich immer auch die Kunst selbst.

Webseite: http://www.bildung-durch-bilder.de/

[Flyer: "Bildung durch Bilder" (pdf-Datei)]
[Flyer: Schulkooperationen am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften an der Freien Universität Berlin (pdf-Datei)]

25.10.2010 - 17.12.2010
Brücken nach Osteuropa: Der Verlag des Osteuropazentrums Berlin stellt sich vor
Buchausstellung

Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek

Der Verlag des Osteuropazentrum Berlin wurde im Frühjahr 2007 gegründet. Es erscheinen Publikationen und DVDs zu Themen über Berlin, über ost- und südosteuropäischen Geschichte, Wirtschaft, Kultur und Politik, sowie über die Aufarbeitung der Geschichte des Stalinismus und Kommunismus. Der Verlag erarbeitet u.a. Filmdokumentationen zur Nachkriegsgeschichte in Deutschland und Osteuropa und organisiert regelmäßige Veranstaltungen und Lesungen in Berlin.

[Plakat]

21.11.2010 - 14.01.2011
Lev Nikolaevič Tolstój: Prosadichter und Moralist
Literatur aus dem Bestand der Bibliotheken der Freien Universität Berlin
Ausstellung zum 100. Todestag

Im Foyer der Universitätsbibliothek

Am 20. November 1910 starb der russische Romanautor und Moralist Lev Nikoláevič Graf Tolstój. Aus Anlass seines 100. Todestages hat die Universitätsbibliothek eine Auswahl seiner Werke ausgestellt, darunter einige Beispiele russischer Ausgaben, vorwiegend aber deutschsprachige Übersetzungen. Auch die Schriften zu gesellschaftspolitischen, pädagogischen und moralisch-religiösen Themen aus dem letzten Drittel von Tolstójs Schaffenszeit, die früh ins Deutsche übersetzt wurden und zahlreich im Bestand der FU-Bibliotheken vorhanden sind, werden neben einigen Ausgaben seiner berühmtesten Werke wie Anna Karenina und Krieg und Frieden, gezeigt. Ebenfalls zu sehen ist eine Auswahl der jüngsten Übersetzungen und Biographien.

[Faltblatt zur Ausstellung (pdf-Datei)] | [Plakat]


2011

22.12.2010 - 04.02.2011
Nie wieder abtippen! Die Literaturverwaltungsprogramme Citavi und EndNote

Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek

Die Universitätsbibliothek bietet zusammen mit der ZEDAT seit dem Sommersemester 2010 Studierendenlizenzen für zwei leistungsstarke Literaturverwaltungsprogramme, nämlich Citavi und EndNote an. Beide Systeme sind computergebundene Einzelplatzlösungen; Citavi benötigt das Betriebssystem Microsoft Windows, EndNote gibt es für Microsoft Windows sowie für Macintosh-Rechner und lässt sich mit der internetbasierten Plattform EndNoteWeb kombinieren. Die Poster zeigen die wichtigsten Funktionen und erklären, wie eine computergestützte Literaturverwaltung bei Publikationsvorhaben helfen kann. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Universitätsbibliothek (UB). Die UB bietet während der Vorlesungszeit regelmäßig Schulungen für beide Programme an (s. unter Aufbauwissen).

19.01.2011 - 25.03.2011
Thomas Harndt, Claus Korch: Graphik zu literarischen Texten

Im Foyer der Universitätsbibliothek

Graphikzyklen zu deutschen und französischen Texten aus sieben Jahrhunderten präsentieren die beiden Berliner Künstler Thomas Harndt und Claus Korch.
Ovid, Corneille Voltaire auf der einen Seite, zum anderen Lessing, Kleist, die Gebrüder Grimm, von Hofmannsthal, Trakl oder Kafka inspirierten die Künstler zu Radierungen auf edlem Papier und mit wohl überlegter Typographie. Sie sind weniger Illustrationen, als Huldigungen an die Texte. Diese Werke sind zwischen 1968 und 2010 entstanden.
Außerdem arbeitet Thomas Harndt auch als Landschaftsmaler, Claus Korch als Bildhauer; zu sehen sind also auch einige Landschaftsbilder in kleinem Format und einige Skulpturen.

[Faltblatt zur Ausstellung (pdf-Datei)] [Foto-Impressionen von der Ausstellungseröffnung] [[Plakat]]

30.03.2011 - 26.05.2011
Buch - Film - Kinetiks: 220 Daumenkinos von Wiebke K. Fölsch

Im Foyer der Universitätsbibliothek

Themen der Daumenkinos von Wiebke K. Fölsch sind Frauen und Männer, Stadt- und Reisemotive, Theater und Musik. Die Künstlerin spielt mit dem Material und dem Objekt Buch, mit dem Genre Film und modernen Sehgewohnheiten. Die Ausstellung zeigt ein Tondaumenkino, Daumenkinos mit 3D-Techniken und ein Mehrfachdaumenkino Außerdem sind Transparentdaumenkinos zu sehen, die gegen das Licht zu blättern sind, und ein Badebuchdaumenkino, das nur unter Wasser wirkt. Andere Daumenkinos, je nachdem, ob sie aus der Nähe oder aus der Ferne betrachtet werden, bei Licht oder im Dunkeln, rufen unterschiedliche Bildeindrücke hervor. Manche bergen Codes in ihren Illustrationen. Über das künstlerische Schaffen hinaus hat sich Wiebke K. Fölsch ausführlich mit der Vorgeschichte und Geschichte von Daumenkinos und Animationsblättermaschinen beschäftigt. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden in einem Ausstellungsbegleitheft publiziert. Das Daumenkino ist in der Vorkinozeit entstanden. Es handelt sich um ein Büchlein, das in einer Hand gehalten und mit dem Daumen der anderen Hand, Seite für Seite, abgeblättert wird. Durch das schnelle Blättern entsteht beim Betrachter der Bildfolgen die Illusion von Bewegung. Das erste Daumenkino ist aus dem Jahr 1868 nachgewiesen. Um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert brachten Filmemacher Ausschnitte aus Kinofilmen, Fotostudios „Lebende Porträts“ in Daumenkinoform heraus. Auch die Werbung und die Spielwarenindustrie nutzten das damals neue Medium für eigene Zwecke. Erst 1955 erschien das erste Künstlerdaumenkino.
Ergänzend wird eine kleine Sammlung von Büchern zum Thema Daumenkino und den historischen Hintergründen präsentiert.

[Ausstellungskatalog bestellen (pdf-Datei)]
[Foto-Impressionen von der Einführung in die Ausstellung und Präsentation des Ausstellungsbegleitheftes]

01.04. - 31.05.2011
Kuriose Titel & Buchobjekte aus dem Bestand der Universitätsbibliothek ... zum Staunen und Schmunzeln

Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek

"Zwei in einem Sieb", "Selbst wenn ich Schiller sein könnte, wäre ich lieber Einstein", "Wie kommt der Geist ins Hirn", "Essen ist meine Lieblingsspeise" - das sind einige Beispiele durchaus realer Buchtitel, die die Universitätsbibliothek (UB) zurzeit im Informationszentrum ausstellt. Dazu kommen einige Buchobjekte, Literatur in ungewöhnlichen Formaten, wie bspw. eine Lesetreppe, ein Rollogramm oder eine Klorolle.
Hintergrund dieser Sammlung ist - zumindest teilweise - das Pflichtexemplarrecht, das die Universitätsbibliothek bis 1994 innehatte. Die UB war mit Archivierung der regionalen Buchproduktion beauftragt und sammelte demzufolge auch Literatur, die normalerweise nicht in das Sammelprofil einer wissenschaftlichen Bibliothek gehört.

01.06.2011 - 12.07.2011
Giorgio Vasari (1511-1574) - Kunsthistoriker, Maler, Architekt

Im Foyer der Universitätsbibliothek

Zum 500. Geburtstag Giorgio Vasari (1511 - 1574) sind im Foyer der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin sowohl die ersten Ausgaben seines berühmten Werkes "Le vite de' più eccellenti architetti, pittori et scultori italiani" (Lebensbeschreibung der berühmtesten italienischen Architekten, Maler und Bildhauer) zu sehen, als auch die frühen Übersetzungen ins Deutsche und die im Berliner Wagenbach Verlag seit 2004 erschienenen Neuübersetzungen.
Vasari beschrieb Leben und Wirken von über 160 Künstlern, von der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts bis in seine eigene Zeit. Er stand noch mit Michelangelo und weiteren Künstlern seiner Zeit in persönlichem Kontakt; selbst als Architekt und Maler tätig nahm Vasari in die zweite, erweiterte Ausgabe der Lebensbeschreibungen von 1568 seine Autobiographie auf. Vasari stellte sich mit den "Vite" in die antike Tradition der literarischen Biographie und gilt als "Vater der neueren Kunstgeschichte" (Julius von Schlosser, 1924).

[Infoblatt (pdf-Datei)]

14.07.2011 - 07.09.2011
Sigi Hirsch - Zwischen den Welten. Bilder

Im Foyer der Universitätsbibliothek

Sigi Hirschs Arrangements in Pastellkreide und Tempera auf Papier zeigen figürliche und florale Motive, sein Stil changiert zwischen den Darstellungsformen der Expressionisten Wassily Kandinsky und Cy Twombly. Er spielt mit der Ästhetik der Art Brut, der Zwölftonmusik und des Freejazz und gestaltet so "Klangbilder", in deren Strukturen sich Energie stark verdichtet. Siegfried-Hermann Hirsch begann seine Karriere als Deutschlands jüngster Verleger Ende der 1960er Jahre mit der literarischen Illustrierten "TOTAL". Die Zeitschrift enthielt neben Lyrik, Prosa und Grafik auch kritische Texte zur Politik und Polemiken zum Literaturbetrieb. Nach beruflichen Stationen in Berlin - unter anderem als Geschäftsführer einer Werbeagentur - betätigte er sich mehrere Jahre als Verlagsleiter und als Antiquar in Coburg, bevor er nach 1996 Bamberg zog. Seit 2002 widmet sich Sigi Hirsch dort neben dem Kabarett der Malerei. Seine biographische Umtriebigkeit spiegelt sich in der gestalterischen Freiheit seiner Kunstwerke wider.

Zur Exposition gibt es einen Ausstellungsführer, der für drei Euro in der Leihstelle der Universitätsbibliothek im 1. OG erworben werden kann.

[Einführungsrede von Dr. Matthias Liebel (Kunsthistoriker), Bamberg (pdf-Datei)] [Foto-Impressionen von der Ausstellungseröffnung am 14.7.2011]

19.09. - 03.11.2011
Amnesty International: 50 Jahre für die Menschenrechte

Im Foyer der Universitätsbibliothek

Das Jahr 2011 ist für Amnesty International ein besonderes Jahr: Die Menschenrechtsorganisation feiert den 50. Jahrestag ihrer Gründung. Amnesty International ist heute auf der ganzen Welt präsent: In mehr als 150 Ländern arbeiten inzwischen über 3 Millionen Mitglieder und Unterstützer für die Verbreitung und Einhaltung der Menschenrechte.

Aus Anlass des 50jährigen Bestehens von Amnesty International veranstaltet die Gruppe 1581 im Foyer der Universitätsbibliothek der Freien Universität eine Ausstellung: Auf Plakaten und in Texten werden Geschichte und Entwicklung von Amnesty International, sowie zahlreiche Projekte vorgestellt.

Die Gruppe 1581 ist eine von über 40 Amnesty-Gruppen in Berlin und Brandenburg. Seit vielen Jahren ist sie im Bereich Einzelfallarbeit, bei Aktionen und Kampagnen, im Arbeitskreis Menschenrechtsbildung und im Büro Berlin-Brandenburg tätig. Die derzeitigen Aktivitäten umfassen vor allem aktuelle öffentliche Kampagnen und Aktionen, der Einsatz für Frau Konstantina Kuneva in Griechenland sowie die Tätigkeit in der Menschenrechtsbildung.

[Flyer 50 Jahre Amnesty International (pdf-Datei)]
[Foto-Impressionen von der Ausstellungseröffnung am 19.9.2011]
[Artikel in Campus.Leben vom 26.9.2011: „Wir wollen uns selbst überflüssig machen.“ Von Juliane Bartsch]

07.11.2011 - 03.01.2012
Heinrich von Kleist 1777 - 1811: Ausstellung zum 200. Todestag am 21. November 2011

Im Foyer der Universitätsbibliothek

Die Ausstellung zeigt die Werke Kleists in chronologischer Folge anhand des Bestandes der FU-Bibliotheken, dargestellt mit Ausgaben, Textausschnitten, Faksimiles, Illustrationen, Bühnenbildern, Theaterprogrammen u. a. Quellen. Es gibt keine originalen Handschriften oder sonstige Preziosen. Der Schwerpunkt liegt auf den verschiedenen Ausgaben, so werden die Erstausgabe von Der Zerbrochne Krug (1811) sowie die von Ludwig Tieck herausgegebenen Hinterlassenen Schriften (1821) und Gesammelten Schriften (1826) gezeigt.
Einen besonderen Akzent bildet die Sammlung Kleist in Klassikerausgaben, die bis Ende Januar 2012 zwar zum größeren Teil in der Ausstellung Kleist. Krise und Experiment im Ephraimpalais steht, hier aber in Auswahl gut vertreten ist.

[Faltblatt zur Ausstellung (pdf-Datei)]
[Doris Fouquet-Plümacher: Klassikerausgaben im nationalen Kulturerbe: das Beispiel Heinrich von Kleist (pdf-Datei)]
[Foto-Impressionen von der Ausstellungseröffnung am 07.11.2011]


2012

09.01. - 24.02.2012
Galileo Galilei zwischen Kirche und Wissenschaft

Im Foyer der Universitätsbibliothek

Galileo Galilei (* 15. Februar 1564 in Pisa; † 8. Januar 1642 in Arcetri bei Florenz) gilt als Begründer der modernen Astronomie und der klassischen Physik. Neben philosophischen, mathematischen und physikalischen Forschungen trugen vor allem seine astronomischen Erkenntnisse zu einer nachhaltigen Korrektur des Weltbildes bei: Galileo Galilei wies die Theorie eines heliozentrischen, also um die Sonne kreisenden Planetensystems, die bereits im Jahrhundert zuvor durch Nikolaus Kopernikus entwickelt worden war, wissenschaftlich nach. Dies führte zum Konflikt mit der katholischen Kirche, da seine Erkenntnisse im Widerspruch zum geozentrischen Weltbild der Bibel standen. 1633 wurde Galilei durch die Römische Inquisition verurteilt und durch Androhung von Folter und Tod zum Abschwur gezwungen.

Anhand von Plakaten werden die wichtigsten Stationen seines Lebens und seine Hauptwerke wie der Sternenbote (Sidereus Nuncius), die Dialogi und die Discorsi vorgestellt und seine wissenschaftlichen Erkenntnisse anhand von Objekten erklärt. Gezeigt werden unter anderem die Modelle einer Armillarsphäre oder die Raumsonde Galileo, die 1989 zum Jupiter flog.

Die Konzeption dieser Ausstellung stammt von Dr. Martin Börnchen, der 30 Jahre als Lehrer im Galileo-Gymnasium in Hamm tätig war. Auf diesem Hintergrund der Namensgebung haben sich viele Nachforschungen und Erkenntnisse ergeben, die zu dieser Ausstellung geführt haben.

[Foto-Impressionen von der Ausstellungseröffnung am 09.01.2012] [Literaturliste mit Lektüreempfehlungen (pdf-Datei)]
[Ausstellungskatalog bestellen (pdf-Datei)]

28.02.2012 - 27.04.2012
Willkommen in Europa? EU-Flüchtlingspolitik gefährdet Menschenleben

Eine Ausstellung von Ärzte ohne Grenzen
Im Foyer der Universitätsbibliothek

Die Ausstellung zeigt Fotos eines Auffanglagers für Migranten und Flüchtlinge auf Malta und Zeichnungen, die Patienten im Jahr 2009 im Rahmen eines psychosozialen Betreuungsprogramms von Ärzte ohne Grenzen gemalt haben.

Die Bilder berichten vom Schmerz der erzwungenen Flucht, der Angst, die die Menschen beim Durchqueren der Wüste und auf See erlebt haben, vom Risiko der Inhaftierung, der Abschiebung, der Gewalt, der Ausbeutung und Misshandlung. Sie sind auch Ausdruck der Unfähigkeit, Schutz in den Ländern zu finden, die sie durchqueren. Schließlich zeigen sie die bittere Enttäuschung, an einem Ort anzukommen, von dem sie sich Schutz erhofft hatten, um dann festzustellen, dass die Lebensrealität dort rau und völlig anders ist, als sie erwartet hatten.

Seit dem Jahr 2000 leistet Ärzte ohne Grenzen auch auf Malta, in Italien und in Griechenland medizinische und psychologische Nothilfe für Migranten, die die europäischen Küsten mit Booten erreichen. Die internationale und unabhängige Hilfsorganisation wurde 1971 gegründet.

An der Freien Universität Berlin haben Ausstellungen zur Wahrnehmung der Menschenrechte Tradition. Die Universitätsbibliothek ist seit 1956 eine "United Nations Depository Library" und hat 2008/09 eine Ausstellung zum 60. Jahrestag der Erklärung der Menschenrechte sowie 2011 zum 50. Gründungstag der Menschenrechtsorganisation Amnesty International ausgerichtet.

Ergänzend zu den Fotos und Bildern wird aktuelle Literatur zum Thema Flüchtlingspolitik aus den Bibliotheksbeständen der Freien Universität gezeigt.

[Informationsblatt zur Ausstellung Willkommen in Europa? (pdf-Datei)]
[Foto-Impressionen von der Ausstellungseröffnung am 27.02.2012]
[Weblinks von UN und EU zur Flüchtlings- und Asylpoltik (pdf-Datei)]

05.03.2012 - 30.04.2012
Karl May - Häftling, Hochstapler, Bestsellerautor
Ausstellung zum 100. Todestag
Im Informationszentrum der Universitätsbibliothek

Karl May war einer der produktivsten Autoren von Abenteuerromanen und zählt mit über 200 Millionen verkauften und in mehr als 40 Sprachen übersetzten Büchern zu den meistgelesenen Schriftstellern deutscher Sprache. Er wurde am 25. Februar 1842 in Ernstthal in Sachsen geboren und starb am 30. März 1912. Er entstammte einer armen Weberfamilie.

Zwölf Jahre verbrachte er wegen Betrugs, Diebstahls oder Fälschung mehr im Gefängnis als in Freiheit bis er seinen Weg als Schriftsteller fand. Er verfasste zunächst erfolgreiche Kolportageromane wie das „Waldröschen“, das in 109 Lieferungen von Dezember 1882 bis August 1884 erschien und 2.612 Seiten umfasste. Berühmt wurde er mit seinen Reiseromanen, bspw. der Winnetou-Trilogie oder dem Orientzyklus. May behauptete später, tatsächlich Old Shatterhand und Kara Ben Nemsi zu sein und die Abenteuer selbst erlebt zu haben. Er ließ sich die Gewehre Silberbüchse und Bärentöter nachbauen und posierte in Kostümierungen vor der Kamera. Den Orient und Amerika bereiste er erste in den letzten Jahren seines Lebens.

Die Ausstellung zeigt Bücher der Universitätsbibliothek zu seiner Biographie, mit seinen Werken und deren Rezeption.

 

Service-Funktionen

Suche auf der Website www.fu-berlin.de


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