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Handschriften und Nachlässe
Datenpools für Nachlässe und Autographen
http://www.onb.ac.at/koop-litera/datenpools/
"KOOP-LITERA", das Portal der österreichischen
Literaturarchive, liefert hier eine ausgezeichnete annotierte Quellensammlung
für europäische Nachlässe und Autographen, mit Schwerpunkt auf
online zugreifbaren Archiven im deutschsprachigen Raum.
Internetquellen zu Handschriften
http://www.stub.uni-frankfurt.de/webmania/lhsn2.htm
Umfangreiches Angebot an wissenschaftlichen Online-Quellen
(Allgemeines, Alte Drucke, Archive, Biographien, Einbände, E-Texte,
Filmarchive, Hagiographie, Handschriften, Handschriftenerschließung,
Illuminierte Handschriften, Inkunabeln, Kalender, Lateinische Ortsnamen,
Lexika, Glossare, Grammatiken, Musik, Nachlässe, Autographen,
Nachlaßerschließung, Paläographie, Restaurierung,
Wasserzeichen, Varia: Mailinglisten, Mittelalter, Museen) zu Altbeständen,
bearbeitet von Dr. Alessandra Sorbello Staub, Stadt- und
Universitätsbibliothek Frankfurt am Main.
Kommission für Schrift- und Buchwesen des Mittelalters der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
http://www.oeaw.ac.at/~ksbm/
Neben einer Auflistung sämtlicher
Handschriftenbestände in Österreich wird eine umfangreiche
Literaturdokumentation geboten, um detaillierte Beschreibungen in gedruckten
Bibliographien nachzuschlagen. Außerdem gibt es eine umfangreiche
digitalisierte Sammlung zu "Wasserzeichen des Mittelalters" und weitere
herausragende Handschriftenquellen online. Eine Linksammlung zum Thema rundet
das Angebot ab.
Kussmaul: Die Nachlässe und Sammlungen des Deutschen Literaturarchivs Marbach
http://www.dla-marbach.de/kallias/hyperkuss/index.html
Aus der Selbstdarstellung im WWW: "Das 'Verzeichnis der
Nachlässe und Sammlungen des Deutschen Literaturarchivs Marbach', der
'Kussmaul' oder das 'Rote Buch', ist mit Erscheinen der dritten Auflage nun
auch im Internet als Hypertextversion verfügbar. Beide Varianten
beschreiben die Nachlässe und Sammlungen in der Handschriftenabteilung und
die Archivalien im Cotta-Archiv mit dem Stand vom 31. Dezember 1997 (auch alle
unkatalogisierten Bestände sind berücksichtigt).
In der Datenbank des DLA ('Kallías') wird das Bestandsverzeichnis
laufend aktualisiert. Diese Version ist zur Zeit jedoch nur im DLA vor Ort
einsehbar. Die vorliegende Übersicht ersetzt nicht die Kataloge und
detaillierten Listen der Handschriftenabteilung! Aufgrund der unterschiedlichen
Bearbeitungs- und Erschließungszustände der beschriebenen
Bestände kann die Suche nach Autographen in den Magazinen eventuell
längere Zeit in Anspruch nehmen."
MALVINE (Manuscripts and Letters via Integrated Networks in Europe)
http://www.malvine.org/
"MALVINE" eröffnet einen neuen und verbesserten Zugang
zu den verstreuten Beständen moderner Handschriften und Korrespondenzen,
die in europäischen Bibliotheken, Archiven, Dokumentationszentren und
Museen aufbewahrt und katalogisiert werden. Die Projektidee von "MALVINE"
besteht darin, ein Netzwerk dieser Institutionen in Europa aufzubauen, das von
den unterschiedlichen technischen Anwendungen unabhängig ist und über
Internet-Technologien weltweit so zugänglich ist, als handle es sich um
eine homogene Datenbank.
Manuscripta Mediaevalia
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/
Foto Marburg, die Staatsbibliothek zu Berlin und die
Bayerische Staatsbibliothek, gefördert von der DFG, arbeiten gemeinsam am
Aufbau einer Datenbank mittelalterlicher Handschriften als zentralem
Nachweisinstrument und Werkzeug der Handschriftenkatalogisierung. Die hier
angebotene Datenbankversion enthält 33.000 Handschriftennachweise, die aus
den Registereinträgen des "Gesamtindex mittelalterlicher Handschriften"
(früher unter DBILINK) erzeugt worden sind. Als Besonderheit sind bisher
28.000 dieser Signaturen mit digitalen Reproduktionen (JPG-Dateien) der
Handschriftenbeschreibungen der gedruckten Kataloge verknüpft worden.
Erste dreizehn der nachgewiesenen Handschriften (z. B. Cod. Pal. Germ. 19, 20
und 27 in Heidelberg, Cod. Ham.100, Cod. theol.lat.fol.283 und 357 in Berlin)
stehen vollständig reproduziert zur Verfügung. 45 Handschriften sind
als Beispiele zukünftiger Handschriftenaufnahmen nach den DFG-Richtlinien
für die Handschriftenkatalogisierung beschrieben und in exemplarischer
Auswahl abgebildet. "Manuscripta Mediaevalia" bietet darüber hinaus eine
der umfangreichsten Linksammlungen zu Handschriften im Internet und kann damit
insgesamt als eines der führenden deutschsprachigen Portale für
mittelalterliche Handschriften im WWW gelten.
Register zu den Handschriften Wien, ÖNB (TABULAE-Datenbank)
http://www.onb.ac.at/sammlungen/hschrift/kataloge/tabulae_intro.htm
Die TABULAE-Datenbank enthält die kumulierten
Einzelregister der sog. TABULAE-Kataloge (Tabulae codicum manuscriptorum
praeter graecos et orientales in Bibliotheca Palatina Vindobonensi asservatorum
I-VIII [Cod.1-15.500]. Wien 1864-1893 [Reprint: Graz 1965]), also jener
abendländischen Handschriften, die von der Gründung der Hofbibliothek
bis zum Jahr 1890 gesammelt wurden und heute noch in der Handschriften-,
Autographen- und Nachlasssammlung verwahrt werden. Die in den
TABULAE-Bänden IX und X beschriebenen Handschriften (Cod.
15.501-*19.500), die sich heute in der Musiksammlung der ÖNB befinden,
wurden nicht ausgewertet.
Repertorium der handschriftlichen Nachlässe in den Bibliotheken und Archiven der Schweiz
http://www.snl.ch/repertoi/alsrep.htm
Das Repertorium enthält kurze Beschreibungen von ca.
7.000 Nachlässen aus 260 Archiven, Bibliotheken, Museen und vereinzelt
auch Privatbesitz. Die Schweizerische Landesbibliothek und das Schweizerische
Literaturarchiv haben die Daten der gedruckten Ausgabe von 1992 umgewandelt in
eine neue, über Internet zugängliche Datenbank.
Repositories of Primary Sources
http://www.uidaho.edu/special-collections/Other.Repositories.html
Zusammenstellung von Archiven, Handschriftenbeständen,
Forschungsbibliotheken und Spezialsammlungen weltweit; über 4.800
nachgewiesene Quellen.
Virtual Library Geschichte: Kodikologie
http://www.vl-ghw.uni-muenchen.de/kodikologie.html
Umfangreiches Portal mit ausgezeichnetem thematischem
Einstieg in das Thema Handschriften und verwandte Gebiete im Internet u.a. mit
folgenden Rubriken: Institutionen, Verbände, Diskussionslisten, Tagungen -
Handschriftenbibliotheken (Geschichte, Bestände, Kataloge, Faksimiles) -
Periodica/Bibliographien/Texte - Einzelne Handschriften(-editionen) -
Datenbanken, Kataloge und Verzeichnisse.
Wiener Stadt- und Landesbibliothek: Nachlässe
http://www.stadtbibliothek.wien.at/sammlungen/handschriften/nachlass-verzeichnis/toc-de.htm
Die Handschriftensammlung verfügt über umfangreiche und bedeutende Bestände der österreichischen Kulturgeschichte ab dem späten 18.Jahrhundert. Den Schwerpunkt stellt die Sammlung von Nachlässen und mehr als 500.000 Einzelautographen der österreichischen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts dar. Neben dem Nachlass Franz Grillparzers sind hier vor allem die Bestände von Ferdinand Raimund, Johann Nestroy, Anastasius Grün, Marie von Ebner-Eschenbach, Ferdinand von Saar, Ludwig Anzengruber, Karl Kraus, Hans Weigel, Friedrich Torberg, Gerhard Fritsch, H. C. Artmann, Friederike Mayröcker, Helmut Eisendle und Wolfgang Bauer zu erwähnen.
Zentralkartei der Autographen online
http://www.kalliope-portal.de
Kalliope-Portal ist der zentrale Sucheinstieg für Nachlässe und Autographen (incl. der 1,2 Millionen Nachweise der
Zentralkartei der Autographen) in Deutschland. Die Kalliope-Verbundzentrale und die Zentralredaktion wird von der Staatsbibliothek zu
Berlin betrieben und von der DFG u.a. durch die Projekte Kalliope und Kalliope II gefördert. In über 670.000 Datensätzen
steht jetzt die Mehrzahl aller Nachweise aus der Zentralkartei der Autographen (ZKA) online zur Verfügung. Sie enthält
Daten zu Briefen aus mehr als 150 Institutionen in Deutschland sowie biographische Informationen zu rund 270.000 Persönlichkeiten
des Abendlandes. Weitere Datensätze kommen täglich hinzukommen. "Kalliope" ist Teil des europäischen Netzwerks MALVINE
(Manuscripts and Letters via Integrated Networks in Europe), das Nachweise zu Autographen und Nachlässen aus z.Zt.
7 europäischen Ländern anbietet. (rev.:06/04)

