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Ausstellungskatalog: Ulrich Schuricht : 125 Jahre Berliner Verein Homöopathischer Ärzte
Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin ; 7.5.2004-30.6.2004
Schuricht, Ulrich: 125 Jahre Berliner Verein Homöopathischer Ärzte :
Homöopathiegeschichte im Spiegel der Vereinsbibliothek. Ausstellungskatalog.
1. Aufl. 2004, 62 Seiten. 21x15 cm.
ISBN 3-969219-33-4.
(Ausstellungsführer der Universitätsbibliothek der Freien Universität
Berlin ; 39)
EURO 5,- zzgl. Versandkosten.
Begleitheft zur Ausstellung. Die Ausstellung beginnt 1762, mit Anton von Störck, einem Vorläufer Hahnemanns bei der Anwendung der Ähnlichkeits-beziehung zwischen Krankheit und Heilmittel. Als bemerkenswert ist hier die Erstausgabe der Hahnemannschen Übersetzung von William Cullen's Abhandlung über die Materia Medika von 1790 mit dem berühmten "Chinarindenversuch" zu nennen.
Hahnemann wird mit seinen Publikationen umfassend vorgestellt, darunter die wertvolle Erstausgabe des Organon (Abb.). Es folgen die Schüler und die Ausbreitung der Homöopathie im deutschsprachigen Raum, darunter Cl. M. Fr. v. Bönninghausen und Arthur Lutze. Auch die Auseinandersetzung mit Gegnern der Homöopathie ist zu verfolgen, von J. Chr. A. Heinroth's Anti-Organon (1825) bis zu O. Prokop's Homöopathie, was leistet sie wirklich? (zuletzt 1995).
Dargestellt wird die Ausbreitung der Homöopathie nach Europa und Amerika im 19. Jahrhundert, bei der eine Reihe von Auswanderern tätig war, vor allem C. Hering, einer der Väter der amerikanischen Homöopathie, sowie T. F. Allen mit seiner umfangreichen Arzneimittellehre.
Das Spektrum der Homöopathie in Deutschland von 1850-1950 bietet viel Material, sowohl im pro und contra zum Fach wie auch in grundsätzlicher weltanschaulicher Fragestel-lung. In diesem Komplex sind auch Ärzte aus Berlin präsent: W. Ameke, Fr. Gisevius, A. Bier, Fr. Donner. Der Berliner Verein Homöopathischer Ärzte ist hier mit bedeutenden Fachleuten vertreten.
Die Homöopathischen Zeitschriften werden vorgestellt: das Archiv für die homöopathische Heilkunst (1822-1843), die Hygea (1834-1848), die Zeitschrift des Berliner Vereins Homöopathischer Ärzte (1882-1909), die weiter unter anderen Titeln erschien. Seit 1832 bis heute erscheint die Allgemeine homöopatische Zeitung
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Die Wiederentdeckung der Homöopathie nach 1950 inkl. der Rezeption amerikanischer und europäischer Homöopathie im deutschsprachigen Raum bis zu den aktuellen Entwicklungen bildet das Schlußkapitel. Hier liegt wieder ein Akzent auf dem Berliner Verein (Elemente zur Berliner Homöopathie, ab 1985/86). Besonders interessant und wichtig ist die kritische Gesamtedition der Hahnemannschen Krankenjournale (1986ff.).
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